Business Forum 2026: Wie Steinfurts Wirtschaft globalen Umbrüchen trotzt

Nico Peters
Nico Peters
2 Min.
Eine Balkendiagramm auf einem blauen Hintergrund zeigt das stärkste Wachstum der USA unter den führenden Wirtschaften im Jahr 2023, wobei verschiedene Balkenhöhen unterschiedliche Länder darstellen und begleitender Text zusätzliche Informationen bereitstellt.Nico Peters

Business Forum 2026: Wie Steinfurts Wirtschaft globalen Umbrüchen trotzt

Das Business Forum 2026 fand am 10. März in der Wilken Software Group in Greven statt und zog rund 70 Teilnehmer an. Die von WESt und der NRW.BANK organisierte Veranstaltung stand unter dem Motto "Förderchancen nutzen, die Zukunft gestalten" und widmete sich den Themen Finanzierungsmöglichkeiten sowie zukünftigen Wirtschaftsstrategien.

Eröffnet wurde das Forum von Prof. Dr. Manuel Rupprecht mit einem Impulsvortrag zu "Der globale Wirtschaftsumbruch und der deutsche Mittelstand". Darin analysierte er, wie Handelspolitik – etwa unter der Regierung Trump ab 2017 – deutsche mittelständische Unternehmen dazu veranlasste, ihre Lieferketten zu diversifizieren. Zölle auf EU-Waren und Handelskonflikte, angeheizt durch Vorwürfe unlauterer Praktiken und ein US-Handelsdefizit von 295 Milliarden Dollar gegenüber China im Jahr 2024, führten zu wirtschaftlichem Druck. Einige Mittelständler reagierten mit Rückverlagerungen oder suchten neue Partner in der EU und Indien.

Dr. Martin Sommer, Landrat des Kreises Steinfurt, thematisierte die regionalen Auswirkungen dieser Entwicklungen. Er betonte, wie entscheidend Wettbewerbsfähigkeit und Innovation seien, um die wirtschaftliche Position der Region zu halten. Gabriela Pantring, Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK, unterstrich dies und hob die wirtschaftliche Resilienz des Kreises Steinfurt sowie die Bedeutung von Investitionen in Digitalisierung und neue Technologien hervor.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen zudem Finanzierungslösungen, darunter der neue Transformationskredit, der Unternehmen bei der Anpassung an veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen unterstützen soll. Die Teilnehmer informierten sich über Förderprogramme und Zuschüsse, die lokalen Betrieben helfen, globale Herausforderungen zu meistern.

Das Forum bot regionalen Unternehmen eine Plattform, um finanzielle Instrumente und strategische Anpassungen zu diskutieren. Angesichts von Handelunsicherheiten und sich wandelnden globalen Dynamiken wurde deutlich: Innovation und gezielte Investitionen sind entscheidend für die wirtschaftliche Zukunft Steinfurts. Veranstalter und Referenten betonten einheitlich, wie wichtig proaktive Maßnahmen sind, um nachhaltiges Wachstum zu sichern.

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