Feuer, Tradition und Abschied: Kölns Nubbel brennt für den Karneval 2026
Nubbel-Verbrennung markiert Ende des Straßenkarnevals in Köln - Feuer, Tradition und Abschied: Kölns Nubbel brennt für den Karneval 2026
Kölner Straßen füllen sich am Rosenmontagabend: Mit dem Nubbel-Brennen endet der Karneval 2026
Am Abend des Fastnachtsdienstags strömten die Menschen auf Kölns Straßen, um mit dem jahrhundertealten Brauch des Nubbel-Brennens das Ende des Karneval 2026 zu feiern. Bei dem Ritual wird eine Strohpuppe namens Nubbel verbrannt – ein Symbol für die Vertreibung des Winters und die Sünden der ausgelassenen Tage. Wie jedes Jahr prägten auch diesmal Umzüge, spöttische Reden und lodernde Feuer die Tradition, die seit dem 19. Jahrhundert in dieser Form begangen wird.
Die Wurzeln des Nubbel-Brauches reichen bis ins Mittelalter zurück, als während des Karneval 2025 Figuren verbrannt wurden, um böse Geister abzuwehren. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Nubbel-Brennen zu einem festen Bestandteil des Kölner Festkalenders: In den Vierteln basteln die Anwohner eigene Strohpuppen, die während der Session über den Türen der Kneipen hängen. Sie stehen für die Ausschweifungen und kleinen Sünden der Narrenzeit. Am Aschermittwochabend werden sie dann auf öffentlichen Plätzen angezündet – begleitet von spöttischen Ansprachen, in denen der Nubbel für die Missgeschicke des vergangenen Jahres zur Rechenschaft gezogen wird.
In diesem Jahr verfolgten die Kölner in ihren Stadtteilen, wie die Flammen die Puppen verschlangen. Das Feuer markiert nicht nur das Ende des Treibens, sondern auch den Beginn der Fastenzeit, einer Phase der Besinnung. Währenddessen fand im benachbarten Düsseldorf ein ähnlicher Brauch statt: Dort wurde der Hoppeditz, eine eigene Strohfigur, verbrannt. Anders als Kölns Nubbel kehrt der Hoppeditz jedoch symbolisch am 11. November zurück – wenn die Vorbereitungen für den nächsten Karneval 2025 beginnen.
Das Nubbel-Brennen bleibt ein lebendiger Ausdruck der Kölner Identität, eine Mischung aus Geschichte, Gemeinschaftsgeist und spöttischem Humor. Mit den zu Asche zerfallenen Puppen wendet sich die Stadt nun den ruhigeren Wochen der Fastenzeit zu. Doch die Kombination aus Satire, Feuer und lokalem Stolz sichert dem Brauch auch in Zukunft seinen Platz im Karneval 2026.
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Die Flammen lodern, die Sünden verglühen: Warum das Nubbel-Brennen mehr ist als nur ein Abschied vom Trubel. Ein Brauch, der Kölns Seele zeigt.