Essen plant neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße bis 2030

Nico Peters
Nico Peters
2 Min.
Eine Stadtstraße mit hohen, einzigartig gestalteten Universitätsgebäuden im Hintergrund, Straßenlaternen, Straßenlaternen, Kraftfahrzeugen, Informationsschildern, Büschen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.Nico Peters

Essen plant neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße bis 2030

Essen entscheidet sich für Entwurf des neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße

Die Stadt Essen hat ein Design für ihren neuen Verwaltungsstandort an der Bernestraße ausgewählt. Der siegreiche Entwurf des Büros PBA Peter Bastian Architekten ersetzt das gescheiterte Projekt BürgerRatHaus. Stadtvertreter bezeichnen den Plan als wichtigen Schritt für die städtische Entwicklung und die öffentliche Sicherheit.

Das ursprüngliche BürgerRatHaus-Vorhaben war im Sommer 2022 aufgrund explodierender Baukosten und wirtschaftlicher Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg aufgegeben worden. Nun setzt Essen auf eine neue Vision für das Gelände des ehemaligen Hauptbads, die Stadtplanung und moderne Architektur verbindet.

Eine Jury entschied sich für den Vorschlag des Münsteraner Büros, der einen stufenweisen Bauansatz vorsieht. Die erste Phase soll bis 2030 fertiggestellt werden und das Polizeipräsidium I, Teile der Ordnungsbehörde sowie Essens Krisenmanagement aufnehmen. Ziel ist es, zentrale Dienstleistungen zu bündeln und die Zusammenarbeit zwischen den Behörden zu verbessern.

Die Immobilien Management Essen GmbH (IME) übernimmt die Projektsteuerung von der Planung bis zur Fertigstellung. Eine Ausstellung der drei finalen Entwürfe – darunter auch der Siegerentwurf – ist derzeit im Foyer des Essener Rathauses zu sehen.

Das Projekt umfasst zudem eine Sicherheitskooperation zwischen dem Stadtportal und der Essener Polizei. Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte den Entwurf als zukunftsweisende Lösung für die Verwaltungs- und Stadtentwicklungsbedürfnisse Essens.

Der neue Campus wird Polizei, Ordnungsamt und Krisenstäbe unter einem Dach vereinen. Der Bau soll in Abschnitten erfolgen, wobei die ersten Gebäude bis Ende des Jahrzehnts nutzbar sein sollen. Die Stadt strebt einen effizienteren und sicheren Standort für öffentliche Dienstleistungen an.