Bottrop protestiert mit Tanz und Musik gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
Bottrop protestiert mit Tanz und Musik gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
An einem kalten Februarmorgen versammelten sich rund 80 Menschen in Bottrop, um gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu protestieren. Trotz eisiger Temperaturen und leichtem Schneefall fand die jährliche Kundgebung am Valentinstag, dem 14. Februar 2026, auf dem Ernst-Wilczok-Platz statt. Die Veranstaltung war Teil der weltweiten One Billion Rising-Kampagne, die vor Ort vom Frauenzentrum Courage organisiert wurde.
Im Mittelpunkt des Protests stand das anhaltende Problem männlicher Gewalt gegen Frauen sowie der mangelnde Schutz für Betroffene. Das diesjährige Motto Ni una menos – Women on fire lenkte den Blick auf Femizide, insbesondere auf Tötungen durch aktuelle oder ehemalige Partner. Unter den Teilnehmenden waren Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, die Schul- und Sozialdezernentin Karen Alexius-Eifert sowie die Gleichstellungsbeauftragte Susanne Lehmann.
Live-Musik erfüllte den Platz, während die Band A Mournful Experience für die Menge spielte. Tänzerische Darbietungen unter der Leitung der Peter Frank Dance School verleihen der Demonstration zusätzliche Energie. Ziel der Veranstaltung war es, den Druck auf Behörden und Gesellschaft aufrechtzuerhalten, um der oft unsichtbaren Gewalt entgegenzuwirken.
One Billion Rising wird seit Jahren in Bottrop veranstaltet, wobei keine öffentlichen Aufzeichnungen existieren, wie sich die Teilnehmerzahlen seit 2021 entwickelt haben.
Die Kundgebung endete mit Forderungen nach entschlossenerem Vorgehen gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Veranstalterinnen und Teilnehmende betonten die Notwendigkeit besserer Unterstützungssysteme und eines gestärkten öffentlichen Bewusstseins. Wie in den Vorjahren hielt der diesjährige Protest das Thema in der Gemeinschaft präsent.
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