Borussia Dortmunds Millionenverlust nach Champions-League-Aus gegen Atalanta

Tim Weber
Tim Weber
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Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht und hockt auf einem Fußballfeld mit einem Ball vor ihnen, ein Torpfosten rechts und ein Hintergrund aus Bäumen, Gebäuden, Pfählen, Fahrzeugen und dem Himmel.Tim Weber

BVB-Sportchef Ricken kündigt harte Saisonanalyse an - Borussia Dortmunds Millionenverlust nach Champions-League-Aus gegen Atalanta

Borussia Dortmund droht nach Champions-League-Aus gegen Atalanta Bergamo ein finanzieller Dämpfer. Der Verein rechnet für die Saison 2025/26 nun mit Verlusten von bis zu 22 Millionen Euro – und korrigiert damit frühere Gewinnprognosen nach unten. Sportdirektor Lars Ricken räumte ein, dass die Niederlage dem Ruf des Teams mehr geschadet habe als der finanziellen Lage.

Ursprünglich hatte Dortmund mit einem Gewinn von bis zu fünf Millionen Euro gerechnet, doch nach dem vorzeitigen Ausscheiden in der Champions League wurden die Erwartungen nach unten angepasst. Ricken bestätigte, dass das Aus dem Verein Einnahmen in zweistelliger Millionenhöhe koste. Dennoch betonte er, der Etat bleibe weitgehend unverändert, und schloss einen Ausverkauf von Leistungsträgern aus.

Gleichzeitig übt der Sportdirektor scharfe Kritik an den Leistungen der Mannschaft – sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League. Er kündigte an, dass im Sommer tiefgreifende Veränderungen nötig seien. Nach Saisonende soll eine detaillierte Analyse zeigen, was schiefgelaufen ist.

Schon vor der Play-off-Niederlage hatte Dortmund seine finanziellen Ziele für 2025/26 gesenkt. Zwar setzt der Verein nicht auf Spielerverkäufe, doch Ricken machte klar, dass ein Umbruch notwendig sei, um die sportlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu meistern.

Durch das Champions-League-Aus entsteht Dortmund nun eine mögliche Lücke von 22 Millionen Euro. Große Transfers sind zwar nicht geplant, doch nach einer umfassenden Bestandsaufnahme will der Verein seine Strategie überdenken. Der Fokus liegt nun auf dem Neuaufbau für die kommende Saison.