Duisburgs neue Rettungswache in Baerl soll Einsatzzeiten in Beeckerwerth halbieren

Sebastian Schulte
Sebastian Schulte
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Ein Rettungswagen steht auf der Straße vor einem Backsteingebäude mit Text darauf, und ein Feuerlöscher ist auf der linken Seite des Bildes zu sehen.Sebastian Schulte

Duisburgs neue Rettungswache in Baerl soll Einsatzzeiten in Beeckerwerth halbieren

Duisburg eröffnet neue Rettungswache in Baerl für schnellere Einsatzzeiten im Stadtteil Beeckerwerth

In Duisburg ist eine neue Rettungswache in Baerl in Betrieb gegangen, um die Reaktionszeiten im Bereich Beeckerwerth zu verbessern. Die Einrichtung an der Grafschafter Straße 153 entstand auf einem schwierigen, dreieckigen Grundstück und kostete 3,8 Millionen Euro. Nach Angaben der Verantwortlichen soll sie eine schnellere Notfallversorgung für die Anwohner sicherstellen.

Die Wache verfügt über eine ebenerdige Durchfahrtshalle für Rettungswagen, die gleichzeitig als Waschplatz dient und so eine zügige Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge gewährleistet. Direkt daran schließt sich ein zweigeschossiges Gebäude mit Umkleideräumen, Desinfektionsbereichen und Aufenthaltsräumen für das Personal an.

Eine Ampelanlage am Haupttor regelt den Verkehr bedarfsgerecht und ermöglicht es den Rettungskräften, ohne Verzögerung auszurücken. Der Standort wurde gezielt gewählt, um die angestrebte Einsatzzeit von acht Minuten für Beeckerwerth einzuhalten. Oberbürgermeister Sören Link betonte das Engagement der Stadt für die Sicherheit der Bürger: "Wenn es um den Schutz der Bevölkerung geht, wird nicht an Kosten gespart."

Das Projekt gestaltete sich aufgrund der ungünstigen Grundstücksform als herausfordernd. Dennoch konnte die Rettungswache termingerecht fertiggestellt und als voll ausgestatteter Notfall-Stützpunkt übergeben werden.

Die neue Wache stärkt den Duisburger Rettungsdienst mit modernen Einrichtungen und effizienten Zufahrtswegen. Durch ihre strategische Lage und spezielle Ausstattung soll sie die Einsatzzeiten für die umliegenden Gemeinden verkürzen. Die Investition von 3,8 Millionen Euro unterstreicht die Priorität, die die Stadt der öffentlichen Sicherheitsinfrastruktur beimisst.