Timothée Chalamets dünner Oberlippenbart löst einen neuen Grooming-Trend aus

Admin User
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Ein altes Foto eines bärtigen Mannes mit Schnurrbart, der direkt in die Kamera schaut, mit leicht geöffneten Lippen, ordentlich gekämmtem Haar und einem gut gepflegten Bart.Admin User

Timothée Chalamets dünner Oberlippenbart löst einen neuen Grooming-Trend aus

Timothée Chalamets neuer Look sorgt für Furore – und das liegt an einem dünnen Oberlippenbart. Für seine Rolle in Marty Supreme hat er sich den Schnurrbart wachsen lassen, doch statt ihn nach den Dreharbeiten wieder abzurasiere, trägt er ihn weiter und löst damit Spekulationen über einen neuen Grooming-Trend aus. Der Stil wirkt weniger wie eine Verkleidung, sondern vielmehr wie eine bewusste Modestellungnahme.

Erstmals zeigte sich Chalamet mit dem Schnurrbart als Teil seiner Verwandlung in Marty Mauser, eine Figur, die von der realen Tischtennis-Legende Marty Reisman inspiriert ist. Der Film, unter der Regie von Josh Safdie, spielt im New Yorker Lower East Side der 1950er-Jahre und erzählt vom Aufstieg eines Außenseiters in der Welt des Tischtennissports. Chalamets Interpretation des klassischen Schnurrbarts wirkt nicht akribisch gestylt, sondern natürlich gewachsen – mit einer lässigen, leicht ungepflegten Anmutung.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Schnurrbart für Aufsehen sorgt. In den 1980er-Jahren stand er für raue Männlichkeit, verkörpert durch Stars wie Tom Selleck in Magnum. In den 2000ern wurde er zum ironischen Accessoire, das von Hipstern und Retro-Fans getragen wurde. Jetzt legt er diese ironische Schicht ab und erlebt als unaufdringliche Stilvariante ein Comeback – ideal für alle, die sich vor radikalen Grooming-Entscheidungen scheuen.

Sein aktueller Reiz liegt in seiner Zurückhaltung. Anders als der aggressive "Pornostache" vergangener Jahrzehnte wirkt diese Version weicher, weniger perfektioniert und zugänglicher. Er lehnt den Anspruch auf Makellosigkeit ab und bietet eine entspannte Alternative für Männer, die ohne volles Commitment experimentieren möchten. Hollywood-Stars haben den Look bereits ausprobiert, doch nur wenige haben ihn zu ihrem Markenzeichen gemacht. Chalamets Variante könnte das ändern.

Die Rückkehr des Schnurrbarts deutet auf einen Wandel in der Männerpflege hin – weg von starren Normen, hin zu spielerischer Individualität. Chalamets Interpretation, die zwar in einer Filmrolle verwurzelt ist, aber über das Set hinausstrahlt, könnte sich als Frühlings-Trend etablieren. Ob er bleibt oder wieder verschwindet: Seine Renaissance spiegelt eine größere Hinwendung zu mühelosem, selbstbewusstem Stil wider.