Düsseldorfs Rosenmontagszug 2026: Provokante Putin-Satire löst internationale Empörung aus
Fasching in Düsseldorf: Satire trifft Putin, Trump und Merz - Düsseldorfs Rosenmontagszug 2026: Provokante Putin-Satire löst internationale Empörung aus
Düsseldorfs Rosenmontagszug 2026 sorgt mit provokanten politischen Motiven für Aufsehen
Der diesjährige Rosenmontagszug in Düsseldorf hat mit seinen mutigen politischen Wagenbau-Kreationen für Kontroversen gesorgt. Gleich drei davon zeigen den russischen Präsidenten Wladimir Putin – und das trotz eines laufenden Rechtsstreits gegen ihren Designer, Jacques Tilly. Der Umzug setzt sich in seinen satirischen Darstellungen zudem mit globalen Themen auseinander, von Krieg bis hin zu technologischem Fortschritt.
Einer der auffälligsten Wagen zeigt Putin am Steuer einer blauen Drohne, die mit dem Logo der AfD versehen ist. Ein weiterer stellt ihn dar, wie er einen Karnevalsnarren aufspießt – eine direkte Reaktion auf Tillys juristische Probleme in Russland. Ein dritter Wagen zeigt Putin und Donald Trump dabei, wie sie Europa verschlingen, und unterstreicht damit das Thema politischer Aggression.
Die russische Regierung hat auf diese Darstellungen scharf reagiert. Ein Moskauer Gericht hat den Prozess gegen Tilly auf den 26. Februar vertagt. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft, weil er angeblich russische Staatsinstitutionen beleidigt haben soll. Tilly selbst bezeichnet das Verfahren als Propaganda eines totalitären Regimes.
Andere Wagen thematisieren globale Konflikte und gesellschaftliche Missstände. Eine Installation mit dem Titel "Kindheit heute" kritisiert die Smartphone-Sucht und zeigt zwei Kinder, die wie gebannt auf ihre Bildschirme starren. Ein weiterer Wagen wirft einen düsteren Blick auf die Zukunft Afghanistans und präsentiert eine verschleierte und angekettete "Miss Afghanistan" des Jahres 2026. Ein weiterer Beitrag verurteilt die Zerstörung der ukrainischen Heizungsinfrastruktur durch Russland, während ein iranisch geprägter Wagen den "Mullah-Staat" zusammenbrechen lässt.
Auch eine dämonische "Auferstehung" Jeffrey Epsteins ist zu sehen – als gehörnte, geflügelte Gestalt. Unterdessen taucht Trump auf einem separaten Wagen auf, wo er eine "Liebe und Menschlichkeit"-Figur schlägt, während er ein ICE-Abzeichen trägt.
Der Düsseldorfer Umzug nutzt einmal mehr die Satire, um brennende globale Themen aufzugreifen. Tillys Rechtsfall in Russland bleibt vorerst ungelöst; die nächste Verhandlung ist für Ende Februar angesetzt. Die Wagen werden weiterhin als Symbole für freie Meinungsäußerung und politische Kritik Aufmerksamkeit erregen.
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