Geklautes Schließfachgeld: Kundin verklagt Sparkasse Gelsenkirchen nach Diebstahl ihrer Ersparnisse

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Eine alte Zeitungsanzeige für die Abilene National Bank, die ein zentrales Bild einer Person und Text zeigt, der die Dienstleistungen der Bank beschreibt.Admin User

Geklautes Schließfachgeld: Kundin verklagt Sparkasse Gelsenkirchen nach Diebstahl ihrer Ersparnisse

Eine Versicherungsvertreterin aus Gelsenkirchen geht gegen die Sparkasse vor, nachdem ihr Erspartes aus einem Schließfach gestohlen wurde. Astrid Kaiser hatte das Geld für eine Familienkreuzfahrt zurückgelegt – doch der Diebstahl zwang sie, bei derselben Bank einen hochverzinslichen Kredit aufzunehmen. Jetzt fordert sie Aufklärung – und Entschädigung.

Der Einbruch bei der Sparkasse Gelsenkirchen kostete Kaiser ihre gesamten Ersparnisse, die sie in einem Schließfach aufbewahrt hatte, das sie für sicher hielt. Statt Unterstützung habe die Bank ihr lediglich einen Kredit mit einem Zinssatz von über sieben Prozent angeboten, kritisiert sie. Angesichts ihrer Situation als Opfer des Diebstahls seien diese Konditionen unzumutbar.

Seit dem Vorfall leidet Kaiser unter Stress und schlaflosen Nächten. Sie wirft der Bank vor, wenig Einfühlungsvermögen zu zeigen und betroffene Kunden nicht angemessen zu informieren. Ihre Verärgerung wuchs, als die Sparkasse auf eine Anfrage der DUISTOP zu Entschädigungsmaßnahmen nicht reagierte – daraufhin erstattete sie am 10. Februar 2026 offiziell Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Gelsenkirchen.

Entschlossen, die Bank zur Rechenschaft zu ziehen, will Kaiser am 19. Februar 2026 in der Sendung Lokalzeit Stadtgespräch in Gelsenkirchen öffentlich mit Verantwortlichen konfrontieren. Sie vermutet, dass die Bank dank Versicherungsschutz keine finanziellen Verluste tragen wird, besteht aber darauf, dass die Opfer angemessen entschädigt werden müssen. Falls nötig, ist sie bereit, rechtliche Schritte einzuleiten, um nicht nur das Geld, sondern auch unwiederbringliche Erinnerungsstücke zurückzuerhalten, die bei dem Diebstahl verloren gingen.

Kaisers Fall steht exemplarisch für den anhaltenden Streit zwischen den Opfern des Sparkassen-Einbruchs und der Art und Weise, wie die Bank mit Entschädigungsforderungen umgeht. Mit dem hochverzinslichen Kredit als zusätzliche Belastung kämpft sie weiter für Gerechtigkeit. Die öffentliche Konfrontation und mögliche juristische Schritte könnten die Bank zwingen, sich den Anliegen der Betroffenen zu stellen.

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