Lufthansa prüft Zukunft der München-Strecke ab Flughafen Münster Osnabrück
Lufthansa prüft Zukunft der München-Strecke ab Flughafen Münster Osnabrück
Lufthansa prüft Wirtschaftlichkeit der München-Strecke ab Flughafen Münster Osnabrück – Zukunft des Angebots ungewiss
Die Lufthansa überprüft derzeit die wirtschaftliche Tragfähigkeit ihrer Verbindung von Münster Osnabrück (FMO) nach München. Diese Prüfung wirft Fragen über die Zukunft der Strecke auf und erfolgt vor dem Hintergrund hoher Flughafengebühren in Deutschland sowie laufender Subventionen für kleine Regionalflughäfen.
Deutschland zählt zu den Ländern mit den höchsten Flughafengebühren Europas – für einen Airbus A320 fallen etwa 5.000 Euro an. Gleichzeitig sind Regionalflughäfen wie Münster Osnabrück (FMO) oder Dortmund auf jährliche öffentliche Millionenhilfen angewiesen. Allein FMO erhält von seinen kommunalen Gesellschaftern jährliche Kredite in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro.
Bundesverkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) befürwortet zwar strengere EU-Vorgaben für Flughafen-Subventionen, kritisiert jedoch das Fehlen eines nationalen Konsolidierungsplans. Der Flughafen Dortmund etwa verbuchte 2024 ein Defizit von 1,8 Millionen Euro, das durch öffentliche Mittel ausgeglichen wurde. Ab April 2027 werden die EU-Beihilferegeln jedoch laufende Betriebszuschüsse für kleine Regionalflughäfen verbieten – es sei denn, diese erfüllen bestimmte Ausnahmekriterien.
Für die lokale Wirtschaft in Münster ist der Flughafen von zentraler Bedeutung. Ann-Katrin Weidling, Geschäftsführerin des Unternehmens WEICON, nutzt ihn regelmäßig für Dienstreisen. Eine mögliche Streichung der München-Verbindung löst Warnungen vor Wettbewerbsnachteilen aus. Die meisten kleinen Flughäfen in Nordrhein-Westfalen (NRW) befinden sich in kommunaler Hand und werden mit Millionen aus Steuergeldern gestützt. Airlines wie die Lufthansa setzen jedoch auf rentable Strecken – Zubringerflüge zu großen Drehkreuzen können dagegen eine finanzielle Belastung darstellen.
Die Überprüfung der München-Strecke durch die Lufthansa unterstreicht die wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen Airlines im deutschen Flughafenumfeld mit seinen hohen Gebühren konfrontiert sind. Die anstehenden Änderungen der EU-Beihilferegeln werden von Regionalflughäfen mehr Eigenwirtschaftlichkeit verlangen – mit potenziellen Folgen für lokale Unternehmen und Reisende.
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