Tausende protestieren gegen Merz' Migrationsbemerkungen in Köln und Münster

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Eine Gruppe von Menschen, die auf einer Straße protestieren und Plakate halten, mit Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten und dem Himmel im Hintergrund.

Rund 2.400 Menschen protestieren in NRW: 'Merz muss weg' - Tausende protestieren gegen Merz' Migrationsbemerkungen in Köln und Münster

Tausende Demonstranten gingen am 23. Oktober 2025 in Köln und Münster auf die Straße, um die jüngsten Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zur städtischen Landschaft Deutschlands zu verurteilen. Die Kundgebungen, unterstützt von Gruppen wie Fridays for Future und "Zusammen gegen Rechts", zogen deutlich mehr Teilnehmer an als erwartet – trotz strömenden Regens und stürmischen Winden. Merz hatte mit seinen Aussagen zur Migrationspolitik für Empörung gesorgt, indem er Abschiebungen für Migranten ohne dauerhaften Aufenthaltstitel, Arbeitslose sowie für diejenigen vorschlug, die gegen deutsche Gesetze verstoßen. In Köln versammelten sich rund 2.400 Protestierende mit Plakaten, auf denen Sprüche wie "Weniger Merz in der Stadt" oder "Nicht mein Kanzler" zu lesen waren. In Münster zogen derweil etwa 1.400 Menschen durch die Straßen, mit Transparenten wie "Schmerzgrenze von allen Töchtern bestätigt" oder "Ene, mene, Merz muss weg". Organisiert wurde die Demonstration vom Bündnis "Keinen Meter den Nazis". Carsten Peters, Grünen-Stadtrat und Sprecher des Bündnisses, kritisierte Merz’ "diskriminierende, herabwürdigende und rassistische Aussagen". Lilith Rein, eine der Organisatorinnen der Kölner Kundgebung, warf dem Kanzler vor, Sicherheitsbedenken von Frauen instrumentalisieren zu wollen, um Ausgrenzung zu rechtfertigen. David Sperling, Geschäftsführer des CDU-Kreisverbands Münster, verurteilte den Aufruf zur Demonstration als "verleumderisch und eine klare Grenzüberschreitung". Die Proteste zeigen die wachsende Unzufriedenheit mit Merz’ Politik – tausende Menschen vereint im Widerstand gegen seine Haltung zur Migration. Trotz des widrigen Wetters demonstrierten sie eine kraftvolle Ablehnung und machten deutlich: Die Äußerungen des Kanzlers haben in der deutschen Bevölkerung einen wunden Punkt getroffen.

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