Betrüger täuschen über WhatsApp Verwandte vor – so schützen Sie sich vor dem perfiden Trick

Aktionswoche gegen Schockanrufe - So arbeiten die Täter - Betrüger täuschen über WhatsApp Verwandte vor – so schützen Sie sich vor dem perfiden Trick
Ältere Menschen werden zunehmend Opfer skrupelloser Betrüger, die über Messengerdienste wie WhatsApp Verwandte vortäuschen. Die Täter – oft aus dem Ausland agierend – erfinden Notlagen, um ihre Opfer zur Überweisung von Geld zu drängen. Bei diesen sogenannten 'Nachrichten-Betrugsversuchen' geben sich die Kriminellen als Familienmitglieder aus und erfinden dringende Situationen, um ihre Opfer unter Druck zu setzen. Die Behörden raten dazu, nicht auf die Anrufer einzugehen, keine persönlichen oder finanziellen Daten preiszugeben und sofort aufzulegen. Stattdessen sollten Betroffene die Identität des Anrufers überprüfen, indem sie bekannte Verwandte über gespeicherte Nummern kontaktieren. Allein in Nordrhein-Westfalen registrierte die Polizei im Jahr 2023 3.068 Fälle mit Tätern aus dem Ausland, die zu Verlusten von über 1,2 Millionen Euro führten. 2024 wurden bereits 514 Fälle mit in Deutschland ansässigen Tätern verzeichnet, die einen Schaden von etwa 9,4 Millionen Euro verursachten. Ältere Menschen bleiben die Hauptzielgruppe dieser Betrugsmaschen. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, bei verdächtigen Anrufen wachsam zu sein und diese umgehend bei der örtlichen Polizeidienststelle zu melden. Durch die Überprüfung der Anruferidentität lässt sich verhindern, auf diese perfiden Tricks hereinzufallen.

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