Eine Milliarde Stimmen: Globaler Tanzprotest gegen Gewalt an Frauen 2026
Tanz-Aktionen in Städten - Zeichen gegen Gewalt an Frauen - Eine Milliarde Stimmen: Globaler Tanzprotest gegen Gewalt an Frauen 2026
Über 1.000 Städte weltweit beteiligen sich 2026 an der "One Billion Rising"-Kampagne gegen Gewalt an Frauen
Die seit 2012 bestehende Bewegung verbindet Tanzdemonstrationen mit digitalem Aktivismus, um Veränderung zu fordern. In diesem Jahr umfassen die Aktionen Kundgebungen, Videobeiträge und öffentliche Auftritte auf allen sechs Kontinenten.
Initiiert wurde die Kampagne von der US-amerikanischen Künstlerin und Feministin Eve Ensler, die mit "One Billion Rising" auf eine erschütternde Statistik aufmerksam machen wollte: Milliarden Frauen erleben in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt. Jahr für Jahr wächst die Initiative und nutzt den Tanz als Werkzeug der Solidarität und des Widerstands.
Das diesjährige Motto fordert Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, sich beim Tanzen zur Hymne Women on Fire zu filmen. Die Aufnahmen werden zu einem globalen Collage-Video zusammengeschnitten – ein Symbol für grenzenüberschreitende Einheit. Soziale Medien spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie verbreiten die Botschaft, ermöglichen Aktivistinnen die Vernetzung und den sofortigen Austausch ihrer Geschichten.
In Deutschland finden in über 30 Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens Veranstaltungen statt. Duisburg und Detmold werden Schauplatz von Tanprotesten, während die Kundgebung in Siegburg unter dem Motto "Nein heißt Nein! Auch während des Karnevals!" steht. Die Organisatorinnen betonen, dass physische Zusammenkünfte trotz der wachsenden Online-Präsenz der Bewegung unverzichtbar bleiben.
Weltweit beteiligen sich Metropolen wie New York, Mexiko-Stadt, São Paulo, Mumbai und Nairobi. Die Stärke der Kampagne liegt in der Verbindung von digitaler Mobilisierung und der ungebändigten Energie von Straßenprotesten – ein sichtbarer, euphorischer Aufruf nach Gerechtigkeit.
Die "One Billion Rising"-Kampagne 2026 wächst weiter: Tausende Veranstaltungen sind weltweit geplant. Durch die Kombination von Tanz, sozialen Medien und öffentlichen Demonstrationen hält die Bewegung das Thema Gewalt gegen Frauen im globalen Diskurs präsent. Die Organisatorinnen hoffen, dass das kollektive Handeln echte politische Reformen und ein größeres gesellschaftliches Bewusstsein vorantreibt.
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