03 April 2026, 00:54

Wuppertal tanzt gegen Gewalt: Flashmob für Solidarität mit Frauen

Eine Frau in einem grünen T-Shirt steht bei einer Protestaktion und hölt ein weißes Schild, hinter ihr stehen viele andere Menschen.

Wuppertal tanzt gegen Gewalt: Flashmob für Solidarität mit Frauen

Wuppertal schließt sich mit Flashmob an globalen Protest gegen Gewalt an Frauen an

Diese Woche beteiligte sich Wuppertal mit einem Flashmob am Johannes-Rau-Platz an der weltweiten Bewegung gegen Gewalt an Frauen. Die Aktion war Teil der One Billion Rising-Kampagne, an der allein 2026 mehr als 140 deutsche Städte teilnahmen. Die Organisator:innen legten den Termin bewusst auf einen Wochentag, damit Schulklassen teilnehmen und ihre Solidarität zeigen konnten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Name der Kampagne geht auf eine Schätzung von Amnesty International zurück: Weltweit hat demnach jede dritte Frau Gewalt erlebt – das entspricht rund einer Milliarde Betroffener. In Wuppertal tanzten die Teilnehmenden und schwenkten rote Tücher als Symbol des Widerstands. Das lokale Frauenhaus ist seit Monaten wegen der steigenden Zahlen häuslicher Gewalt ständig ausgelastet.

Allein im vergangenen Jahr wurden in Wuppertal fast 1.000 Vorfälle gemeldet, wobei Frauen die überwiegende Mehrheit der Opfer stellen. Die Veranstaltung sollte Aufklärung und Zusammenhalt fördern. Ähnliche Aktionen fanden im gesamten Bergischen Land statt, darunter auch am Valentinstag in Solingen, Sprockhövel und Wülfrath.

Der Flashmob in Wuppertal lenkte die Aufmerksamkeit auf das anhaltende Problem der Gewalt gegen Frauen in der Region. Da die Frauenhäuser an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, hoffen die Initiator:innen, dass die Kampagne zu mehr Unterstützung für Betroffene führt. Weitere Veranstaltungen im Rahmen von One Billion Rising sind geplant.

AKTUALISIERUNG

Wuppertal's Flashmob Gains Momentum with Symbolic Gestures and Community Outreach

The city's protest against gender-based violence expanded with new symbolic elements. The Soroptimist-Clubs distributed red shoes as a powerful reminder of victims' struggles and set up an information table detailing local support networks. Meanwhile, the iconic 'walk, dance, rise!' slogan was prominently displayed on Schwebebahn stops to amplify the campaign's visibility across the city.