1. FC Köln kassiert 98.500-Euro-Strafe nach Pyro-Chaos in Mönchengladbach
1. FC Köln kassiert 98.500-Euro-Strafe nach Pyro-Chaos in Mönchengladbach
1. FC Köln mit 98.500 Euro Strafe des DFB belegt – Pyro-Vorfälle unterbrechen Bundesliga-Spiel in Mönchengladbach
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den 1. FC Köln mit einer Geldstrafe in Höhe von 98.500 Euro belegt, nachdem Anhänger das Bundesliga-Spiel bei Borussia Mönchengladbach durch Pyrotechnik gestört hatten. Fans zündeten Dutzende Bengalos und Blitzlichtgeräte, was zu einer kurzen Spielunterbrechung führte.
Die Vorfälle ereigneten sich vor, während und nach der Partie. Insgesamt wurden 56 Bengalos und 30 Blitzlichtgeräte entzündet, wodurch dichter Rauch über dem Spielfeld entstand. Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel daraufhin für zwei Minuten, bis die Sichtverhältnisse wieder ausreichend waren.
Der DFB verfügte, dass bis zu 32.800 Euro der Strafe in Sicherheitsmaßnahmen oder Präventionsprogramme fließen können, um künftige Gewaltvorfälle zu verhindern. Die Sanktion reiht sich in die jüngste Disziplinarhistorie des Vereins ein.
Seit der Saison 2022/23 musste der 1. FC Köln bereits acht Punkteabzüge, fünf Stadionverbote für Fanblöcke und zwölf finanzielle Strafen wegen Fehlverhaltens seiner Anhänger hinnehmen.
Mit der aktuellen Geldbuße summieren sich die disziplinarischen Ahndungen des Clubs seit 2022 auf insgesamt zwölf. Der DFB ermöglicht es, einen Teil der Summe in die Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen zu investieren. Der Verein steht nun vor der Aufgabe, die anhaltenden Probleme mit dem Fanverhalten zu lösen, um weitere Sanktionen zu vermeiden.
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