Führerschein in Deutschland kostet über 3.000 Euro – doch es gibt Sparmöglichkeiten

Admin User
2 Min.
Eine Person fährt ein Auto mit einem ID-Kartenanhänger am Lenkrad, die Hand ist auf der linken Seite zu sehen, mit einem unscharfen Hintergrund.Admin User

Führerschein in Deutschland kostet über 3.000 Euro – doch es gibt Sparmöglichkeiten

Führerschein in Deutschland: Über 3.000 Euro – und die Preise steigen weiter

Wer in Deutschland den Führerschein machen will, muss mittlerweile mehr als 3.000 Euro einplanen – die Kosten sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Viele Fahrschüler suchen daher nach günstigeren Alternativen, von privatem Üben bis hin zu Verkehrsübungsplätzen. Reformen sind zwar in Sicht, doch bis diese greifen, wird es noch dauern.

Aktuell sieht der Gesetzgeber für den Führerschein der Klasse B 14 Doppelstunden Theorie und 12 Fahrstunden vor. Die Preise der Fahrschulen variieren stark, doch wer die Angebote vergleicht, kann mehrere hundert Euro sparen. Noch günstiger wird es auf Verkehrsübungsplätzen, wo die Stunde zwischen 20 und 77 Euro kostet – deutlich weniger als im professionellen Fahrunterricht.

Privatgelände dürfen für Übungsfahrten genutzt werden, sofern das Areal klar abgegrenzt ist und eine Genehmigung vorliegt. Ohne Führerschein auf öffentlichen Straßen zu fahren – selbst auf leeren Parkplätzen oder Feldwegen – bleibt jedoch eine Straftat. Bayerns einzige öffentliche Übungsfläche, der Verkehrsübungsplatz Nürnberg, erfordert keine Voranmeldung und richtet sich speziell an Anfänger. Doch flächendeckende Daten zu ähnlichen Plätzen im Bundesland sind rar.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat Reformen vorgeschlagen, um die finanzielle Belastung zu verringern. Geplant sind unter anderem Online-Theoriestunden, weniger Pflicht-Sonderfahrten und die Möglichkeit, dass Eltern oder Freunde Übungsfahrten begleiten. Doch bis die Änderungen umgesetzt sind, werden neun bis zwölf Monate vergehen – mit Auswirkungen frühestens ab 2027.

Die Kosten für den Führerschein in Deutschland steigen weiter, viele sind auf günstigere Übungsmöglichkeiten angewiesen. Zwar sollen die Reformen die Ausgaben senken, doch bis dahin müssen Fahrschüler hohe Gebühren und begrenzte Alternativen in Kauf nehmen.