Bonn: Nordbrücke bekommt Lkw-Verbot – doch Neubau bleibt ungewiss

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Eine belebte Autobahn unter einer Brücke mit zahlreichen Fahrzeugen, Pfählen, Lampen, Gras, Gebäuden, Bäumen und anderen Gegenständen im Hintergrund und dem Himmel darüber.Admin User

Vollständige Sperrung der Bonner Autobahn wird voraussichtlich am Freitagabend enden - Bonn: Nordbrücke bekommt Lkw-Verbot – doch Neubau bleibt ungewiss

Wichtige Autobahnbrücke in Bonn erhält bald neue Verkehrsbeschränkungen

Die Nordbrücke (Friedrich-Ebert-Brücke) auf der A565, die in den 1960er-Jahren erbaut wurde, leidet unter schweren Abnutzungserscheinungen nach Jahrzehnten intensiver Nutzung. Ab dem 9. Februar 2026 gilt für Lkw über 7,5 Tonnen ein Befahrungsverbot – doch ein vollständiger Neubau der Brücke steht noch in weiter Ferne.

Die Nordbrücke wird täglich von rund 100.000 Fahrzeugen passiert, darunter 5 Prozent Schwerlastverkehr. Ursprünglich für geringere Belastungen konzipiert, haben sich die strukturellen Schäden im Laufe der Zeit verschlimmert. Trotz des dringenden Sanierungsbedarfs sollen die Bauarbeiten für eine neue Brücke frühestens in den 2030er-Jahren beginnen.

Unterdessen endete eine separate Sperrung auf der A565 zwischen dem Autobahnkreuz Bonn-Nord und der Ausfahrt Bonn-Poppelsdorf vorzeitig. Die Strecke wurde bereits am Freitagabend wieder freigegeben – fünf Tage früher als geplant – dank schnellerer als erwarteter Arbeiten an den Stützgerüsten. Bisher wurden jedoch noch keine detaillierten Umleitungsrouten für Lkw bekannt gegeben, die von dem bevorstehenden Befahrungsverbot der Nordbrücke betroffen sein werden.

Die Autobahn GmbH hat keine Angaben dazu gemacht, wie lange die vollständige Sanierung oder ein Neubau dauern wird. Die vorläufigen Maßnahmen sollen die Belastung der maroden Konstruktion verringern, während die langfristigen Pläne noch in der Entwicklung sind.

Das Lkw-Verbot ab dem 9. Februar wird den Schwerlastverkehr auf der Nordbrücke reduzieren, doch eine dauerhafte Lösung ist noch nicht in Sicht. Autofahrer und Speditionen müssen sich auf anhaltende Behinderungen einstellen, da es keinen konkreten Zeitplan für eine neue Brücke gibt. Die vorzeitige Freigabe des A565-Abschnitts bringt zwar eine gewisse Entlastung, doch mit weiteren Verzögerungen ist zu rechnen.