Ausbildungsvergütungen steigen 2025 um 6,7 Prozent auf durchschnittlich 1.209 Euro
"Zweiter Rekordanstieg in Folge": Ausbildungslöhne steigen deutlich - Ausbildungsvergütungen steigen 2025 um 6,7 Prozent auf durchschnittlich 1.209 Euro
Die Ausbildungsvergütungen in tarifgebundenen Betrieben stiegen 2025 um 6,7 Prozent. Damit setzt sich ein kontinuierlicher Aufwärtstrend der vergangenen Jahre fort – das durchschnittliche Monatsgehalt liegt nun bei 1.209 Euro. Dennoch bestehen nach wie vor erhebliche Unterschiede zwischen Branchen und Regionen in Deutschland.
Die durchschnittliche Bruttoausbildungsvergütung in Unternehmen mit Tarifbindung kletterte auf 1.209 Euro pro Monat. Das entspricht einem Plus von 76 Euro im Vergleich zu 2024. In den letzten drei Jahren stiegen die Löhne stetig: 2022 gab es einen Anstieg um 4,2 Prozent auf 1.028 Euro, 2023 folgte ein Plus von 3,7 Prozent auf 1.066 Euro, und 2024 erhöhte sich die Vergütung um 6,3 Prozent auf 1.133 Euro.
Der öffentliche Dienst führt mittlerweile bei den Ausbildungsgehältern mit 1.329 Euro monatlich. Hier war auch der stärkste Anstieg zu verzeichnen: Die Vergütungen stiegen um 7,7 Prozent. Industrie und Handel folgten mit 1.266 Euro – ein Plus von 7,2 Prozent.
Regionale Unterschiede bleiben bestehen: Baden-Württemberg verzeichnet mit 1.257 Euro die höchste durchschnittliche Ausbildungsvergütung, gefolgt von Hamburg mit 1.224 Euro. Rheinland-Pfalz (1.186 Euro) und Nordrhein-Westfalen (1.185 Euro) liegen am unteren Ende der Skala. Diese Differenzen spiegeln die wirtschaftliche Stärke, die Branchenstruktur und die regionale Bautätigkeit wider.
Trotz des allgemeinen Wachstums zahlen 15 Ausbildungsberufe weiterhin weniger als 1.000 Euro im Monat. Azubis im Handwerk erhalten durchschnittlich 1.093 Euro, während Auszubildende in der Hauswirtschaft mit 1.295 Euro vergütet werden.
Die aktuellen Zahlen zeigen einen deutlichen Aufwärtstrend bei den Ausbildungsvergütungen, insbesondere im öffentlichen Dienst und in der Industrie. Dennoch bleiben Lücken zwischen Regionen und Branchen bestehen, wobei einige Ausbildungsgänge weiterhin unter 1.000 Euro zahlen. Die Daten unterstreichen die anhaltenden Unterschiede, die mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den Tarifstrukturen zusammenhängen.
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