27 March 2026, 16:16

Zehn Jahre Haft für Totschlag nach Beziehungstragödie in Dortmund

Plakat mit sechs Schritten zur Unterstützung von Menschen in emotionaler Not, mit einer Beschreibung für jeden Schritt und einem Link zur Suizidpräventions-Website.

Freundin nach Beziehungstrauma erstochen: Zehn Jahre Haft - Zehn Jahre Haft für Totschlag nach Beziehungstragödie in Dortmund

Ein 33-jähriger Mann ist wegen Totschlags zu zehn Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er im Januar 2025 seine Freundin erstochen hatte. Das Landgericht Dortmund verkündete das Urteil, das jedoch noch nicht rechtskräftig ist und angefochten werden kann. Der Fall ist geprägt von einer Vorgeschichte psychischer Instabilität und einer gewalttätigen Auseinandersetzung, nachdem das Opfer seine Lügen über seine Beschäftigung aufgedeckt hatte.

Der Angeklagte gestand, seine Freundin getötet zu haben, als sie sich von ihm trennen wollte. Die Ermittler stellten fest, dass er bereits Wochen zuvor seinen Job verloren hatte, dies jedoch vor ihr verheimlicht hatte. Als sie die Täuschung entdeckte, reagierte er mit Scham, Eifersucht und Wut.

Nach der Tat blieb der Mann noch drei weitere Tage in der gemeinsamen Wohnung. Später wurde er in Bremerhaven von der Polizei festgenommen, wo er sich während der Konfrontation mit einer Gaswaffe in die Stirn schoss.

Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst Mord angeklagt, milderte die Anklage jedoch nach einem rechtlichen Hinweis des Gerichts zu Totschlag ab. In der Urteilsbegründung wurde auch auf seine langjährigen psychischen Probleme verwiesen. Details über die Dynamik der Beziehung, die seine Eifersucht möglicherweise geschürt hatte, wurden im Prozess jedoch nicht offenbart.

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Das Urteil ist noch nicht endgültig, sodass eine Berufung möglich bleibt. Die Strafe spiegelt die Schwere der Tat wider, die durch seine anhaltende Täuschung und die gewaltsame Reaktion noch verschärft wurde. Sein psychischer Zustand und die Umstände, die zum Tod der Frau führten, waren entscheidende Faktoren für den Ausgang des Verfahrens.

Quelle