Wüst startet 60-Milliarden-Offensive für marode Schulen und Kliniken in NRW

Wüst startet 60-Milliarden-Offensive für marode Schulen und Kliniken in NRW
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst wählte für seine Neujahrsansprache einen ungewöhnlichen Ort: ein leergepumptes Schwimmbecken in einer Förderschule in Dorsten. Die Kulisse war symbolträchtig, denn das Becken soll saniert werden, damit es bald wieder von Schülerinnen und Schülern im Rollstuhl genutzt werden kann. In seiner Rede betonte Wüst den dringenden Sanierungsbedarf der maroden Infrastruktur im Land.
Am Rand des trockengelegten Beckens unterstrich er die Entschlossenheit seiner Regierung, verfallene Einrichtungen zu erneuern. Schulen, Krankenhäuser, Brücken und Kitas in ganz NRW benötigten sofortige Aufmerksamkeit, so Wüst. Der Plan: 60 Milliarden Euro sollen in den kommenden zwölf Jahren in die Modernisierung dieser zentralen Bereiche fließen.
Gleichzeitig nutzte der Ministerpräsident die Rede als Auftakt für seinen Wahlkampf 2027. Der Infrastrukturausbau rückte dabei ins Zentrum seiner Versprechen – als Grundlage für Bildung, Gesundheitsversorgung und wirtschaftliche Entwicklung. Das sanierte Schwimmbecken wird künftig wieder Schüler:innen mit Behinderung zugutekommen – ein kleines, aber greifbares Beispiel für das große Investitionsvorhaben.
Das 60-Milliarden-Programm soll in den nächsten zehn Jahren umgesetzt werden. Schulen, Kliniken und Verkehrsnetze stehen dabei im Fokus. Wüst verband diese Pläne in seiner Ansprache direkt mit seiner Wiederwahlkampagne und präsentierte sie als entscheidend für die Zukunft Nordrhein-Westfalens.

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