Uentrop startet Pilotprojekt ways2work für bessere Pendelwege und weniger Staus

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Eine belebte Stadtstraße in Amsterdam mit Autos, Fußgängern, hohen Gebäuden, Bäumen und Ampeln unter einem bewölkten Himmel.Admin User

Uentrop startet Pilotprojekt ways2work für bessere Pendelwege und weniger Staus

In Uentrop startet ein neues Pilotprojekt namens ways2work, das die Art und Weise, wie Menschen zur Arbeit pendeln, grundlegend verändern soll. Das Ziel des Vorhabens ist es, den Verkehr zu entlasten und die Verkehrsanbindungen im stark frequentierten Industriegebiet zu verbessern. Die Stadtspitze erhofft sich davon einen Aufschwung für die lokale Wirtschaft und eine höhere Attraktivität Uentrops als Wirtschaftsstandort.

Uentrop, wo über 1.000 Arbeitsplätze angesiedelt sind, wurde als eine der Modellregionen für den landesweiten Wettbewerb ways2work ausgewählt. Die Region kämpft mit starkem Berufsverkehr, was den Bedarf an besseren Mobilitätslösungen unterstreicht. Federführend ist die Stadt Hamm, die das Projekt gemeinsam mit Partnern wie der IMPULS – Wirtschaftsförderung Hamm, der Industrie- und Handelskammer Dortmund sowie dem Netzwerk Zukunft Mobilität NRW umsetzt.

Das Vorhaben konzentriert sich auf drei zentrale Handlungsfelder: die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs, die Verringerung der Abhängigkeit von Einzelpersonenfahrzeugen und die Einführung digitaler Mobilitätsinnovationen. Bis Ende 2027 soll ein effizienteres Verkehrsnetz entstehen, das die Industriezone Hamm-Uentrop unterstützt. Langfristig ist zudem der Aufbau eines Unternehmensnetzwerks geplant, um Uentrops Position als Wirtschaftsstandort zu stärken. Oberbürgermeister Marc Herter betonte die Bedeutung des Projekts für die wirtschaftliche Zukunft Hamms. Er verwies darauf, dass reibungslosere Pendelwege und eine bessere Infrastruktur Unternehmen in der Region zum Wachstum verhelfen würden.

Das ways2work-Projekt läuft bis 2027 und soll das Verkehrssystem in Uentrop nachhaltig verändern. Bei Erfolg könnten die Maßnahmen Staus reduzieren und die Region für Arbeitgeber attraktiver machen. Die Ergebnisse des Projekts könnten zudem als Vorbild für ähnliche Initiativen in ganz Nordrhein-Westfalen dienen.

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