Thyssenkrupp verkauft Hüttenwerke und setzt auf Wasserstoff-Zukunft in Indien
Thyssenkrupp verkauft Hüttenwerke und setzt auf Wasserstoff-Zukunft in Indien
Thyssenkrupp vollzieht tiefgreifende Umbrüche in der Stahlproduktion und dringt in neue Märkte vor. Der Konzern hat seine verlustreichen Krupp-Mannesmann-Hüttenwerke verkauft und baut gleichzeitig sein Wasserstoffgeschäft in Indien aus. Die Maßnahmen fallen in eine Phase der Neuausrichtung, während das Unternehmen sich auf die Vorstellung seiner nächsten Finanzzahlen im kommenden Jahr vorbereitet.
Die Stahlsparte von Thyssenkrupp leidet seit Jahren unter einem kontinuierlichen Niedergang. Zwischen 2020 und 2025 sank der globale Marktanteil des Unternehmens in der Stahlproduktion von etwa 2–3 % auf unter 1,5 %. Hohe Energiepreise in Europa, der harte Wettbewerb durch asiatische Produzenten wie China sowie gescheiterte Restrukturierungsversuche schwächten die Position zusätzlich. Die Verluste bei den Krupp-Mannesmann-Hüttenwerken (HKM) beliefen sich jährlich auf über eine Milliarde Euro – für den Konzern Grund genug, zu handeln.
Am 15. Dezember 2025 gab Thyssenkrupp bekannt, HKM für 2,3 Milliarden Euro an den tschechischen Milliardär Daniel Křetínský zu verkaufen. Ausschlaggebend für den Deal waren die anhaltenden Verluste, die EU-Vorgaben zur Dekarbonisierung sowie der strategische Wechsel hin zur wasserstoffbasierten Stahlherstellung. Laut Vereinbarung enden die Lieferverträge für Bramme zwischen Thyssenkrupp und HKM nun bereits Ende 2028 – vier Jahre früher als ursprünglich geplant.
Zudem überträgt das Unternehmen seinen verbleibenden Anteil an HKM bis zum 1. Juni 2026 an die Salzgitter AG. Parallel dazu expandiert die Wasserstofftochter Nucera in Partnerschaft mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) nach Indien. Der Schritt unterstreicht Thyssenkrupps grundlegende Neuausrichtung weg von der klassischen Stahlproduktion.
Die nächsten Finanzdaten wird Thyssenkrupp am 12. Februar 2026 vorlegen. Der Verkauf der Hüttenwerke und der Vorstoß in den Wasserstoffsektor sind zentrale Elemente einer umfassenden Restrukturierung. Da die Bramme-Lieferverträge früher als erwartet auslaufen, beschleunigt der Konzern seinen Wandel hin zu neuen Technologien und Märkten.
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