Stromkunden zahlen zu viel – bis zu 330 Euro Ersparnis durch Anbieterwechsel möglich
Verbrauchertipp: Prüfen Sie Ihren Stromanbieter - Stromkunden zahlen zu viel – bis zu 330 Euro Ersparnis durch Anbieterwechsel möglich
Viele Stromkunden zahlen mehr als nötig. Während Neukundentarife oft unter 30 Cent pro Kilowattstunde liegen, geben einige Anbieter staatliche Subventionen noch nicht an ihre Kunden weiter. Dadurch bleiben Haushalte mit Standardtarifen mit den höchsten Preisen belastet – dabei könnten sie durch einen Wechsel jährlich hunderte Euro sparen.
Standard-Stromtarife sind für viele nach wie vor die teuerste Option. Kunden in diesen Verträgen zahlen deutlich mehr als diejenigen, die zu günstigeren Anbietern oder Sonderkonditionen wechseln. In manchen Fällen ließe sich durch einen Anbieterwechsel bis zu 330 Euro pro Jahr sparen.
Da die Netzentgelte seit Jahresbeginn gesunken sind, lohnt sich ein Wechsel jetzt besonders. In Nordrhein-Westfalen bietet etwa immergrün! Energie Neukunden einen Tarif von 19,48 Cent pro kWh an – das entspricht bei einem Verbrauch von 4.000 kWh Kosten von 961,55 Euro im ersten Jahr. Auch Anbieter wie 1·2·3energie (19,56 Cent) und swa (20,50 Cent) haben bundesweit Tarife unter 30 Cent im Angebot.
Standardtarife bieten zwar Flexibilität und erlauben einen Wechsel mit nur zwei Wochen Frist, doch nicht alle Anbieter passen ihre Preise automatisch an. Bestehende Kunden sollten daher ihre Verträge prüfen. Selbst wer bereits Sonderkonditionen beim aktuellen Anbieter hat, könnte durch den Wechsel zu einem besseren Angebot noch etwa 170 Euro im Jahr sparen.
Ein Vergleich der Anbieter und eine Überprüfung der Verträge können zu erheblichen Einsparungen führen. Da Neukundentarife oft deutlich unter 30 Cent pro kWh liegen, haben Haushalte jetzt die Chance, ihre Stromrechnung spürbar zu senken. Der entscheidende Schritt ist das Handeln – sei es durch einen Anbieterwechsel oder die Neuverhandlung der Konditionen beim aktuellen Versorger.
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