Sozialreformen vor Landtagswahlen: CDU und SPD fordern Ampelkoalition zum Handeln auf
CDU-Arbeitnehmer fordern schnelle Klarheit über den Kurs der sozialen Reformen - Sozialreformen vor Landtagswahlen: CDU und SPD fordern Ampelkoalition zum Handeln auf
Der Druck auf die Bundesregierung wächst, vor den Landtagswahlen im nächsten Jahr klare Pläne für Sozialreformen in den Bundesländern Deutschlands vorzulegen. Zwei hochrangige Politiker von CDU und SPD fordern nun dringendes Handeln und warnen, dass weitere Verzögerungen das Vertrauen der Bevölkerung in den bundesdeutschen Staat zusätzlich untergraben könnten. Angesichts der anstehenden Wahlen in fünf Bundesländern, darunter Baden-Württemberg, mehren sich die Sorgen über Wählerfrust und den Aufstieg rechtsextremer Kräfte.
Dennis Radtke, Vorsitzender des CDU-Sozialflügels, drängt die Ampelkoalition, noch vor dem Sommer 2025 ihre Reformagenda konkret zu benennen. Er betonte, dass vage Versprechen – wie der gescheiterte Plan zur Senkung der Stromsteuer – nur falsche Hoffnungen weckten und letztlich enttäuschten. Radtke warf den Ministern zudem vor, harte Entscheidungen zu scheuen und bei Widerstand von Interessengruppen oft zurückzuweichen.
Der ehemalige SPD-Finanzminister Peer Steinbrück fordert unterdessen eine grundlegende Reform des bundesdeutschen Sozialsystems. Statt punktueller Wohlfahrtsentscheidungen schlägt er standardisierte Grundleistungen vor, die über eine bundesweite digitale Plattform abgewickelt werden sollen. Steinbrück zufolge sei mehr politische Entschlossenheit in Debatten und Gremien entscheidend, um das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates wiederherzustellen.
Die Eile ist begründet: 2025 stehen in fünf Bundesländern Wahlen an – in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. In Baden-Württemberg wird der SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch am 8. März 2026 gegen den CDU-Herausforderer Manuel Hagel um das Amt des Ministerpräsidenten kämpfen. Umfragen deuten jedoch darauf hin, dass die rechtsextreme AfD in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt stärkste Kraft werden könnte.
Die Forderungen nach Reformen spiegeln die wachsende Unzufriedenheit mit der Regierungspolitik wider. Ohne greifbare Fortschritte bis Mitte 2025 warnen Experten vor tieferer Politikverdrossenheit und möglichen Zugewinnen für extremistische Parteien. Die Fähigkeit der Koalition, entschlossen zu handeln, könnte nun nicht nur die inhaltlichen Weichenstellungen prägen, sondern auch die Stabilität der demokratischen Institutionen in Deutschland.
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