Rheinisch-Bergischer Kreis reformiert Rettungsdienste für mehr Effizienz und Sicherheit
Rheinisch-Bergischer Kreis reformiert Rettungsdienste für mehr Effizienz und Sicherheit
Der Rheinisch-Bergische Kreis hat seine Rettungsdienste in zwei eigenständige Abteilungen umstrukturiert. Mit der Neuorganisation sollen die Reaktionszeiten verbessert und der wachsenden Nachfrage nach öffentlicher Sicherheit Rechnung getragen werden. Nach Angaben der Verantwortlichen werden durch die Änderungen auch neue Herausforderungen im Brandschutz und in der medizinischen Versorgung besser bewältigt.
Die Umstrukturierung schafft zwei klar getrennte Einheiten: den Rettungsdienst und die Leitstelle (Abteilung 38) sowie den Katastrophenschutz (Abteilung 37). Beide spiegeln die unterschiedlichen gesetzlichen Vorgaben für die Notfallversorgung und den Brandschutz in Nordrhein-Westfalen wider.
Die Abteilung 37, geleitet vom Kreisfachberater für Brandschutz, Manuel Packhäuser, konzentriert sich auf die Brandbekämpfung und die Katastrophenvorsorge. Das Team plant eine engere Zusammenarbeit mit den örtlichen Feuerwehrverbänden und Hilfsorganisationen. Packhäuser, nun als Kreisbrandmeister, übernimmt die Leitung des neuen Amtes für Katastrophenschutz. Die Abteilung 38 wird für den Rettungsdienst und die Leitstellenarbeit zuständig sein. Der Verwaltungsfachmann Thomas Hagen und der Ärztliche Leiter, Dr. Florian Breuer, führen die Abteilung gemeinsam. Zu ihren Schwerpunkten gehören die Vereinheitlichung der Versorgungsqualität sowie die Anpassung an digitale Systeme in den Leitstellen. Als Hauptgründe für die Aufteilung nennen die Verantwortlichen die steigende Auslastung der Rettungsdienste und den Bedarf an modernisierter Einsatzkoordination. Durch die Änderungen sollen Notfalleinsätze künftig schneller und effizienter ablaufen.
Die neue Struktur tritt sofort in Kraft, wobei jede Abteilung unter eigener Führung agiert. Während sich der Katastrophenschutz auf Prävention und Koordination konzentriert, übernimmt der Rettungsdienst die Patientenversorgung und die Einsatzsteuerung. Der Kreis erwartet, dass die Aufteilung die Region besser auf künftige Notlagen vorbereitet.
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