Kölner Rosenmontagszug: Warum 230 Pferde trotz Tierschutz-Kritik mitlaufen
Pferde beim Rosenmontagszug in Köln? Für und Wider - Kölner Rosenmontagszug: Warum 230 Pferde trotz Tierschutz-Kritik mitlaufen
Der Einsatz von Pferden in Deutschlands Karnevalsumzügen bleibt ein umstrittenes Thema, da die Städte unterschiedliche Wege einschlagen. Während Bonn die Tiere aus Sorge um Sicherheit und Tierschutz verboten hat, hält Köln an der Tradition fest – bei diesem Jahrs Rosenmontagszug werden voraussichtlich rund 230 Pferde mitlaufen. Tierschutzorganisationen wie PETA kritisieren die Praxis als unnötige Belastung für die Tiere und fordern strengere Maßnahmen.
Pferde sind seit langem fester Bestandteil des Kölner Rosenmontagszugs, und die Veranstalter halten trotz wachsender Kritik an der Tradition fest. Das Festkomitee setzt auf eigene Regeln, darunter verpflichtende Trainings, Eignungstests für die Führer und eine abschließende tierärztliche Untersuchung vor dem Umzug. Doch diese Vorgaben sind nicht rechtlich bindend – was Raum für Diskussionen lässt.
Vorfälle in der Vergangenheit, bei denen Pferde durchgingen oder während des Umzugs zusammenbrachen, haben die Sicherheitsbedenken weiter geschürt. Tierschützer argumentieren, die Tiere litten unter extremem Stress und verweisen auf sichtbare Anzeichen von Überforderung bei den lauten, überfüllten Veranstaltungen. PETA und der Deutsche Tierschutzbund halten die aktuellen Richtlinien für unzureichend und drängen auf ein vollständiges Verbot.
In Bonn löste der Beschluss, Pferde aus dem Umzug auszuschließen, gemischte Reaktionen aus. Einige Bürger zeigten sich enttäuscht, andere begrüßten den Schritt mit Verweis auf die Risiken für Tiere und Zuschauer alike. Der Kölner Stadtrat hat das Thema zwar diskutiert, ist Bonn jedoch nicht gefolgt. Auch der Künstler Jacques Tilly, bekannt für seine Karnevalswagen, meldete sich zu Wort und bezeichnete die Tradition als überholt in der modernen Zeit.
Trotz der Kontroverse hat seit Bonn keine weitere deutsche Stadt Pferde offiziell aus den Umzügen verbannt. Rietberg etwa führt seine Veranstaltungen unverändert fort – ohne bekannte Änderungen in der Praxis.
Die Debatte um Pferde in Karnevalsumzügen zeigt den Konflikt zwischen Tradition und Tierschutz. Während Kölns Zug mit Hunderten Pferden stattfinden wird, fordern Kritiker schärfere Auflagen oder Verbote. Vorerst liegt die Entscheidung bei den einzelnen Städten, die jeweils öffentliche Stimmung gegen Sicherheits- und ethische Bedenken abwägen müssen.
Brutaler Raub in Hagen-Mitte: 50-Jähriger bei Tageslicht überfallen und verletzt
Ein harmloser Spaziergang endet in Gewalt: Drei Unbekannte schlagen einen Mann in der Augustastraße nieder und rauben ihn aus. Die Polizei fahndet – doch die Spur bleibt kalt.
NRW reformiert KiBiz: Mehr Geld, bessere Betreuung und stabile Kita-Plätze
Mehr Verlässlichkeit für Eltern, bessere Arbeitsbedingungen für Erzieher:innen. Die geplante KiBiz-Reform könnte die Kinderbetreuung in NRW revolutionieren – doch was ändert sich konkret?
Krefeld Pinguine feiern dramatischen Overtime-Sieg und Playoff-Einzug
Ein Tor in der Verlängerung macht den Unterschied: Krefelds Pinguine kämpfen sich ins Playoff-Rennen. Doch die nächste Herausforderung lauert schon – das brisante Derby gegen Düsseldorf.
AfD in NRW: Machtkampf vor der Wahl offenbart tiefe Risse über Extremismus
Ein suspendierter Kandidat, ein umstrittenes Meme und ein Kampf um die Seele der Partei. Die AfD in NRW steht vor einer Weichenstellung – mit bundesweiten Folgen. Die Wahl Anfang März könnte zeigen, ob die Partei Extremisten grenzenlos duldet oder sich neu erfindet.
Ibbenbüren feiert den Frauentag 2026 mit einer Woche voller Vielfalt und Kultur
Eine Woche voller Inspiration: Ibbenbüren setzt 2026 auf starke Frauenstimmen, Kultur und Bildung. Von Tanzfestivals bis zu historischen Vorträgen – hier ist für jede etwas dabei.
Deutz fördert Spitzensportler mit neuem Programm "Moving Talents"
Disziplin und Teamgeist zählen: Deutz schafft mit "Moving Talents" neue Chancen für junge Athlet:innen. Warum Sporttalente jetzt leichter in den Beruf starten können.
Vollsperrung in der Maiblumenstraße: Duisburg-Rheinhausen steht vor Großbaustelle
Eine monatelange Vollsperrung verändert den Alltag in Rheinhausen. Warum die Bauarbeiten selbst den MSV Duisburg nicht aus der Bahn werfen – und was Anwohner jetzt wissen müssen.
VfL Gummersbach holt EM-Champion Alex Dujshebaev für drei Jahre
Ein Coup für die Handball-Bundesliga: Gummersbach sichert sich den doppelten EM-Champion und WM-Bronzemedaillengewinner. Was bedeutet der Wechsel für die Saison?
Kölner Rosenmontagszug: Warum 230 Pferde trotz Tierschutz-Kritik mitlaufen
Laut, bunt, umstritten: Während Bonn Pferde aus dem Karneval verbannt, wettert Köln gegen Verbote. Doch was bedeutet das für die Tiere – und die Sicherheit? Tierschützer warnen vor Stress und Risiken, doch die Jecken bleiben standhaft. Ein Streit um Brauchtum und Ethik.
"Friendly Fire" startet mit neuem Team in eine ungewisse Zukunft
Ein Abschied, ein Neuanfang: Nach Jahren des Erfolgs steht "Friendly Fire" vor dem größten Wechsel seiner Geschichte. Wird das neue Team die Erwartungen der Community erfüllen?
Ibbenbüren feiert den Frauentag 2026 mit einer Woche voller Vielfalt und Kultur
Eine Woche voller Inspiration: Ibbenbüren setzt 2026 auf starke Frauenstimmen, Kultur und Bildung. Von Tanzfestivals bis zu historischen Vorträgen – hier ist für jede etwas dabei.
"Mainz bleibt Mainz" feiert Jubiläen und wagt den Generationswechsel
Chrissy Grom bricht als erste Protokollführerin eine Männerdomäne auf, während Hansi Greb Abschied nimmt. Kann der ZDF mit diesem Mix aus Nostalgie und frischem Wind die Zuschauer zurückgewinnen?