17 April 2026, 20:14

Köln streitet über Umbenennung von Spielplätzen in "Spiel- und Bewegungsflächen"

Ein Spielplatz mit Schaukeln, einer Rutsche, Bänken, Pfosten, Lampen, einer bemalten Wand, Gras, Bäumen, Gebäuden, Hügeln und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Köln streitet über Umbenennung von Spielplätzen in "Spiel- und Bewegungsflächen"

In Köln hat eine Debatte über Spielplatzschilder Kritik von Anwohnern und lokalen Politikern ausgelöst. Der Stadtrat will in seiner nächsten Sitzung darüber abstimmen, ob Spielplätze in "Spiel- und Bewegungsflächen" umbenannt werden. Befürworter argumentieren, dass die Änderung die Flächen inklusiver für Jugendliche mache – doch nicht alle sind überzeugt.

Vor zwei Jahren hatte der Jugendhilfeausschuss einstimmig beschlossen, die Beschilderung der Spielplätze zu aktualisieren. Die Stadtverwaltung erklärte, der Begriff "Spielplatz" beziehe sich traditionell auf Flächen für jüngere Kinder, während "Spiel- und Bewegungsfläche" auch Jugendliche einschließe.

Bürgermeisterin Henriette Reker hat sich gegen die Umbenennung ausgesprochen und die Diskussion als unnötig bezeichnet. Ihre Haltung deckt sich mit Kritikern wie Kristof Kien, Redakteur einer lokalen Website, die den Sinn der Namensänderung infrage stellen.

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Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Stadtrat, der sich in seiner Sitzung am 4. September mit dem Thema befassen wird. Falls der Antrag angenommen wird, würde der Begriff "Spielplatz" in ganz Köln durch die neue Bezeichnung ersetzt. Ziel der Änderung ist es, die breitere Altersgruppe widerzuspiegeln, die diese Flächen nutzt. Doch der Widerstand von Bürgermeisterin und Prominenten deutet darauf hin, dass die Debatte unabhängig vom Abstimmungsergebnis weitergehen könnte.

Quelle