Islamischer Religionsunterricht in NRW: Hohe Zustimmung, aber zu wenig Teilnehmer und <lehrer>
Islamischer Religionsunterricht in NRW: Hohe Zustimmung, aber zu wenig Teilnehmer und <lehrer>
Ein neuer Bericht der Universität Münster unterstreicht die Vorzüge des Islamischen Religionsunterrichts (IRU) in Nordrhein-Westfalen. Die Studie zeigt, dass Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Eltern das Programm als wertvoll erachten – dennoch bleibt die Teilnahme unter den berechtigten Kindern und Jugendlichen gering.
Die Auswertung ergab, dass der IRU die religiöse Bildung fördert und den Schülerinnen und Schülern "Orientierungswissen" für den Alltag vermittelt. Die Jugendlichen beschrieben die Stunden als motivierend und bereichernd, während Lehrkräfte und Eltern durchweg positive Rückmeldungen gaben. Expertinnen und Experten wiesen zudem darauf hin, dass ein Ausbau des IRU den Einfluss von Plattformen wie TikTok verringern könnte, über die mitunter rückständige religiöse Ansichten verbreitet werden.
Trotz dieser Vorteile nehmen derzeit nur 31.673 der rund 500.000 muslimischen Schülerinnen und Schüler in der Region am Unterricht teil. Das Angebot existiert lediglich an 247 von 5.400 Schulen, und mit nur 332 qualifizierten Lehrkräften kann die Nachfrage kaum gedeckt werden. Der Bericht fordert eine flächendeckende Ausweitung auf alle Schulformen, verbunden mit einer besseren Ausbildung der Lehrkräfte in interreligiösem Dialog und einer stärkeren Fokussierung auf gesellschaftlich relevante Themen.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Islamische Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalens Schulen eine größere Rolle spielen könnte. Eine breitere Umsetzung würde jedoch mehr ausgebildete Lehrkräfte und ein erweitertes Angebot erfordern. Bisher bleibt die Reichweite des Programms trotz seiner nachgewiesenen Wirkung begrenzt.
Wüst fordert EU-weite Reform der Asyl-Sozialleistungen und strengere Kontrollen
Sollen Flüchtlinge in Europa künftig weniger Geld erhalten? Hendrik Wüst provoziert mit einem radikalen Plan – und setzt auf digitale Kontrollen gegen Betrug. Doch was bedeutet das für Schutzsuchende?
Verletzungschaos beim 1. FC Köln vor dem Bundesliga-Kracher gegen Augsburg
Neun Spieler fallen aus, die Not ist groß: Kölns Trainer steht vor einem Personalpuzzle. Kann der Kader gegen Augsburg überhaupt mithalten?
Flucht eines Sexualstraftäters aus Münsterer Psychiatrie monatelang vertuscht
Ein gefährlicher Täter entkam – und niemand erfuhr davon. Jetzt stellt sich die Frage: Wer schützt die Bürger, wenn die Justiz versagt? Die Spur führt ins Ausland.
Woolworth ruft weitere Stretcherz-Spielzeuge wegen Asbestverdachts zurück
Asbest im Kinderspielzeug? Woolworth handelt sofort und zieht drei Stretcherz-Serien aus dem Verkehr. Eltern sollten jetzt ihre Käufe prüfen – die Sicherheit geht vor.
Köln und Rio verbinden ihre Karnevalstraditionen in historischer Partnerschaft
Zwei Welten des Feierns verschmelzen – doch was können Köln und Rio wirklich voneinander lernen? Die Antwort liegt zwischen Konfetti und Sambatrommeln. Während die Delegation aus der Domstadt noch tanzte, blieb eine Frage: Wann starten die ersten Projekte?
Deutsche Top-Clubs glänzen in Europas Wettbewerben – Khedira analysiert die Chancen
Bayern ist schon im Achtelfinale, Dortmund und Stuttgart kämpfen um den Aufstieg. Warum deutsche Vereine in dieser Saison Europas Fußball aufmischen – und was Sami Khedira warnt.
Warum es bald ein Diskokugel-Emoji gibt – aber kein Post-Emoji in Sicht
Eine Hörerabstimmung wünschte sich die Diskokugel – und bekam sie. Doch warum fehlt immer noch ein Emoji für Pakete oder Briefkästen? Die überraschenden Regeln hinter den kleinen Ikonen.
Zahnarzt Alexandru Ionel springt kurzfristig bei Let's Dance 2025 ein
Zwischen Praxis, Familie und Tanzfloor: Warum der 31-Jährige trotz dreier Kinder und Jobstress bei Let's Dance nochmal alles gibt. Seine Frau Patricija bleibt dabei.
LSV lehnt "Boomer-Steuer" ab und fordert faire Rentenreform statt Pauschalurteile
Nicht alle Senioren leben im Wohlstand – viele kämpfen mit Mini-Renten. Warum die Forderung nach einer "Boomer-Steuer" die falsche Debatte anheizt. Europäische Länder zeigen, wie es besser geht.
Dormagen macht mit bei Fairbruary – für gerechteren Welthandel vor Ort
Von Schulprojekten bis zur Kaffeeverkostung: Dormagen zeigt, wie jeder im Februar den fairen Handel unterstützen kann. Ein Blick auf lokale Initiativen mit großer Wirkung.
Wie ein Apotheker zwei Standorte rettet und digital neu aufstellt
Von der Insolvenz zur digitalen Zukunft: Ein Apotheker beweist, wie Mut und Innovation zwei Apotheken wieder auf Kurs bringen. Seine Strategie überzeugt Kunden und Mitarbeiter.
Caritas Dortmund glänzt als Top-Arbeitgeber im Sozial- und Gesundheitswesen
Warum 93 % der Mitarbeiter:innen die Caritas Dortmund weiterempfehlen? Hohe Gehälter, starke Kultur – und ein klarer Vorsprung vor der Konkurrenz. Die Zahlen sprechen für sich.