Hürth plant Haushalt 2026 ohne Steuererhöhungen trotz Millionen-Defizit
Hürth plant Haushalt 2026 ohne Steuererhöhungen trotz Millionen-Defizit
Stadtverwaltung Hürth stellt Haushaltsentwurf für 2026 vor
Keine Steuererhöhungen und keine Kürzungen bei Leistungen.
- Dezember 2024
Finanzen, Wirtschaft
Die Stadt Hürth hat ihren Haushaltsentwurf für das Jahr 2026 vorgestellt, der ein Volumen von 261 Millionen Euro umfasst. Obwohl ein Defizit von 15,9 Millionen Euro erwartet wird, versichern Verantwortliche, dass Rücklagen die Lücke decken werden – ein Konsolidierungsprogramm sei nicht erforderlich.
Für 2026 werden Einnahmen in Höhe von 65 Millionen Euro aus der Gewerbesteuer prognostiziert, dem größten Einzelposten. Die Grundsteuer B soll 11,471 Millionen Euro einbringen, während der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer mit 44,77 Millionen Euro zu Buche schlägt. Hinzu kommen 7,69 Millionen Euro aus dem Umsatzsteueranteil sowie 55.000 Euro aus der Grundsteuer A für landwirtschaftliche Betriebe.
Der Haushalt 2026 spiegelt die Prioritäten Hürths wider: Er balanciert notwendige Dienstleistungen mit langfristigen Projekten. Die Rücklagen decken das erwartete Defizit ab, sodass keine sofortigen Ausgabenkürzungen nötig sind. Die Stadt bleibt damit auf Kurs Euro, Stabilität zu wahren und gleichzeitig zentrale Vorhaben zu finanzieren.
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