Hagener Mann fällt auf Krypto-Betrug mit KI-Handelssystem herein
Hagener Mann fällt auf Krypto-Betrug mit KI-Handelssystem herein
Ein 42-jähriger Mann hat bei der Polizei in Hagen einen Investment-Betrug über soziale Medien angezeigt. Der Vorfall, der am 15. Dezember 2025 zur Anzeige gebracht wurde, folgt auf Warnungen der deutschen Finanzaufsicht BaFin vor betrügerischen Online-Maschen. Das Opfer verlor Geld, nachdem es mit Versprechungen schneller und hoher Renditen durch ein angebliches KI-gestütztes Handelssystem gelockt worden war.
Der Betrug tauchte zunächst in Instagram-, Facebook- und WhatsApp-Gruppen auf – Plattformen, die die BaFin bereits im November 2025 als Verbreitungswege für betrügerische Anlageangebote benannt hatte. Dem Mann wurden Screenshots angeblicher Gewinne gezeigt, die ihn dazu brachten, 100 Euro in Kryptowährung als Erstinvestition zu überweisen.
Nach der Einzahlung wurde ihm mitgeteilt, er müsse eine Gebühr von 400 Euro in Kryptowährung zahlen, um seine Gewinne abheben zu können. Er kam der Forderung nach, doch weitere Zahlungsaufforderungen machten ihn misstrauisch. Als ihm klar wurde, dass er Opfer eines Betrugs geworden war, wandte er sich an die Hagener Polizei. Die Behörden wiederholten ihre Warnungen vor Online-Maschen, die unrealistisch hohe Renditen bei minimalem Risiko versprechen. Sie raten der Öffentlichkeit, Anlageangebote vor Geldtransfers stets über offizielle Kanäle zu prüfen.
Der Vorfall unterstreicht die anhaltende Gefahr von Kryptowährungs-Betrug in sozialen Medien. Die Polizei ruft weiterhin zur Vorsicht bei unerbetenen Anlageangeboten auf. Die offizielle Überprüfung bleibt der sicherste Weg, um Finanzbetrug zu vermeiden.
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