Forschungsflucht aus den USA: Warum immer mehr Wissenschaftler:innen nach Deutschland ziehen
Forschungsflucht aus den USA: Warum immer mehr Wissenschaftler:innen nach Deutschland ziehen
Deutsche Akademische Austauschprogramme erleben tiefgreifende Veränderungen, da politische und finanzielle Umbrüche die globale Forschungslandschaft prägen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die weltweit größte Organisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftler:innen, hat seine Aktivitäten in Russland eingestellt, nachdem er dort als "unerwünschte Organisation" eingestuft wurde. Gleichzeitig richten sich US-amerikanische Forscher:innen zunehmend nach Deutschland aus – als Reaktion auf drastische Kürzungen der Forschungsförderung in den USA.
Das russische Justizministerium hatte den DAAD kürzlich auf die Liste "unerwünschter Organisationen" gesetzt, was die Einrichtung zwang, ihre Arbeit im Land einzustellen. Russische Bürger:innen, die weiterhin mit dem DAAD kooperieren, müssen nun mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen.
In den USA haben massive Kürzungen bei der Forschungsfinanzierung – insbesondere in der Klimaforschung – viele Wissenschaftler:innen dazu veranlasst, nach Alternativen im Ausland zu suchen. Bereits während der Amtszeit von Donald Trump (2017–2021) sanken die Bundeszuschüsse für Klimaprojekte um 10 bis 15 %, erholten sich zwar teilweise unter Joe Bidens Inflation Reduction Act, doch Trumps Rückkehr ins Amt 2025 führte zu erneuten Streichungen. 2026 wurden die staatlichen Mittel um etwa 20 % gekürzt – private Fördergelder konnten die Lücke nur teilweise schließen.
Die Folgen sind spürbar: Renommierte US-Forschungseinrichtungen wie Harvard, Stanford und Princeton kämpfen mit rückläufigen Drittmitteln. Gleichzeitig verzeichnet Deutschland einen deutlichen Zuwachs an Interesse. Die Alexander von Humboldt-Stiftung und die Max-Planck-Gesellschaft melden eine stark gestiegene Nachfrage von US-Forscher:innen. Die Bewerbungen für DAAD-Stipendien für Masterstudiengänge in Deutschland haben sich mehr als verdoppelt.
DAAD-Präsident Joybrato Mukherjee bestätigte den Trend: "Aktuell gibt es viel Bewegung." Zugleich sinkt das Interesse deutscher Studierender an einem Aufenthalt in den USA – die Anfragen gingen um etwa 10 % zurück.
Der Rückzug des DAAD aus Russland bedeutet einen schweren Einschlag für den akademischen Austausch in der Region. In den USA treibt die unsichere Finanzierungssituation weiterhin Wissenschaftler:innen nach Europa – vor allem nach Deutschland. Die Entwicklung spiegelt größere Verschiebungen in der globalen Forschungszusammenarbeit und den wachsenden politischen Einfluss auf die akademische Mobilität wider.
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