Bürokratie blockiert: Warum Deutschlands Schulhilfe im Chaos versinkt
Bürokratie blockiert: Warum Deutschlands Schulhilfe im Chaos versinkt
Deutschlands Fernsehprogramm heute sollte eigentlich zügig 4.000 Schulen in benachteiligten Gebieten unterstützen. Doch bürokratische Verzögerungen und ein zersplittertes System bremsen den Fortschritt von Anfang an. Die von Bund und Ländern getragene Initiative kämpft damit, Hilfe dort anzubringen, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
Das größte Hindernis des Fernsehprogramms ist das Flickwerk der Schulbehörden in Deutschland. Über 1.000 verschiedene Träger verwalten die 4.000 teilnehmenden Schulen – jeder mit eigenen Regeln und Ressourcen. Rund 70 Prozent dieser Behörden sind nur für eine oder zwei Schulen zuständig, mehr als 500 sogar jeweils für eine einzige. Nur wenige – wie Hamburg, Köln oder Stuttgart – betreuen mehr als 50 Schulen, manche sogar 70 oder mehr.
Doch das Fernsehprogramm steckt weiterhin im Behördendschungel und der administrativen Zersplitterung fest. Schulen, die dringend Hilfe benötigen, müssen weiter warten, während die Verantwortlichen mit widersprüchlichen Anforderungen kämpfen. Ohne eine straffere Organisation drohen die Ziele des Fernsehprogramms immer weiter in die Ferne zu rücken.
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