Zwei Pedelec-Unfälle in NRW: Alkohol führt zu schweren Verletzungen und Polizeikritik
Tim WeberZwei Pedelec-Unfälle in NRW: Alkohol führt zu schweren Verletzungen und Polizeikritik
Zwei Pedelec-Fahrer bei separaten Unfällen in Nordrhein-Westfalen schwer verletzt – Alkohol im Spiel
Bei zwei getrennten Unfällen am vergangenen Wochenende in Nordrhein-Westfalen haben zwei Pedelec-Fahrer schwere Verletzungen erlitten. In beiden Fällen gab es Anzeichen für Alkoholeinfluss, woraufhin die Polizei an die Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr erinnerte – auch für Radfahrer gelten die gesetzlichen Promillegrenzen.
Der erste Unfall ereignete sich am Freitag, dem 7. Februar 2026, gegen 23:30 Uhr in Straelen. Ein 45-jähriger Ortsansässiger wurde verletzt neben seinem Pedelec auf der Arcener Straße aufgefunden. Der Verletzte wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Knapp 16 Stunden später, am Sonntag, dem 8. Februar, um 15:40 Uhr, kam es nahe Geldern zu einem zweiten Vorfall. Ein 41-jähriger Mann aus der Region wurde verletzt auf dem Radweg in der Nähe von Am Mühlenwasser neben seinem Pedelec entdeckt. Auch er musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.
In beiden Fällen stellten die Beamten Alkoholeinfluss fest und entnahmen Blutproben. Die Polizei warnte, dass das Fahren unter Alkoholeinfluss zum Entzug des Führerscheins und sogar zu strafrechtlichen Konsequenzen führen kann.
Die Vorfälle passen in einen größeren Trend: Allein 2025 registrierte Nordrhein-Westfalen 4.404 Verkehrsunfälle unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, davon 3.274 mit Alkohol als Ursache.
Die Behörden rufen Radfahrer dazu auf, nach dem Konsum von Alkohol vorsorglich für eine sichere Heimfahrt zu sorgen. Zudem appellieren sie an die Solidarität untereinander, um weitere Unfälle zu vermeiden. Die Ereignisse des Wochenendes zeigen einmal mehr, wie riskant das Fahren mit Pedelecs unter Alkoholeinfluss ist – die rechtlichen Folgen sind dabei dieselben wie für Autofahrer.






