10 June 2026, 22:18

Zwei Jahre nach der Flut: Solingen und Remscheid kämpfen noch mit den Folgen der Katastrophe von 2021

Zweijähriges Jubiläum der Flutkatastrophe - Ingo Schäfer (SPD) fordert mehr Investitionen in den Zivilschutz

Zwei Jahre nach der Flut: Solingen und Remscheid kämpfen noch mit den Folgen der Katastrophe von 2021

Zwei Jahre nach den verheerenden Flutkatastrophen von 2021 kämpfen die betroffenen Gemeinden in Solingen und Remscheid noch immer mit den Folgen. Besonders hart getroffen wurden damals Gebiete wie Unterburg, Rüden, das Ittertal und das Morsbachtal. Eine jüngst auf der Wupperinsel veranstaltete Aktion unterstrich die anhaltenden Hilfsbemühungen für die Überlebenden.

Die Flut 2021 richtete in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen massive Schäden an. In Solingen litten Stadtteile wie Kohlfurth und Hasenmühle unter schweren Überflutungen, ebenso wie Teile von Remscheid. Lokale Organisationen wie die Caritas Solingen leisten seitdem unverzichtbare Unterstützung – darunter spezielle Hilfsangebote für traumatisierte Kinder über ihr Hochwasser-Hilfsbüro.

Am 15. Juli 2023 veranstaltete die Caritas Solingen auf der Wupperinsel in Unterburg ein Treffen, um weiteren Betroffenen Hilfe zukommen zu lassen. Unterdessen wurde das Hochwasserwarnsystem Solingens entlang der Wupper mithilfe künstlicher Intelligenz modernisiert, um künftige Risiken besser vorhersagen und darauf reagieren zu können.

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Ingo Schäfer, SPD-Bundestagsabgeordneter und Berichterstatter für Zivilschutz, besuchte kürzlich Bürger in seinem Wahlkreis, um sich über den Stand der Wiederaufbauarbeiten zu informieren. Anlässlich des zweiten Jahrestags der Flut gab er zudem eine Erklärung ab. Schäfer betonte die Notwendigkeit eines stärkeren Zivilschutzes und einer engeren Zusammenarbeit aller Beteiligten. Er verwies auf die Pläne der Bundesregierung, noch 2023 das Kritische-Infrastrukturen-Schutzgesetz zu verabschieden, um lebenswichtige Versorgungsleistungen zu sichern. Zudem lobte er den Zusammenhalt in der Region und zeigte sich zuversichtlich, dass man die anstehenden Herausforderungen im Wiederaufbau gemeinsam meistern werde.

Das Bergische Städtedreieck baut weiterhin an der Bewältigung der Flutfolgen von 2021. Verbesserte Warnsysteme und gesetzgeberische Maßnahmen sollen die Widerstandsfähigkeit erhöhen, während lokale Hilfsinitiativen weiterhin denen zur Seite stehen, die noch immer Unterstützung benötigen.

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