01 May 2026, 04:17

Willich verabschiedet Haushalt 2026 einstimmig – doch Streit um Kita-Gebühren und Wohnen bleibt

Tortendiagramm, das die Budgetzuweisungen von Kalifornien 2022-2023 in den Bereichen Einkommen, Ausgaben und andere finanzielle Kategorien zeigt, wobei die Abschnittsgrößen proportional zu den Beträgen sind.

Willich verabschiedet Haushalt 2026 einstimmig – doch Streit um Kita-Gebühren und Wohnen bleibt

Der Stadtrat von Willich hat den Haushalt für 2026 in Rekordzeit verabschiedet – alle Fraktionen stimmten einstimmig zu. Der neue Finanzplan tritt im Juli rechtlich in Kraft. Doch hinter der zügigen Entscheidung zeigten sich bei den Debatten über Kita-Gebühren und Wohnungspolitik deutliche Gegensätze.

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Die Haushaltsverabschiedung verlief reibungslos, nachdem sich jede Fraktion auf fünfminütige Wortbeiträge beschränkt hatte. Die Grünen unterstützten den Plan, warnten jedoch vor der sich verschärfenden finanziellen Lage der Stadt und forderten sofortiges Handeln. Die SPD hingegen befürwortete den Haushalt, betonte aber die Notwendigkeit einer Konsolidierung – ohne die Belastung für Familien zu erhöhen.

Eltern in Willich hatten zuvor geplante Erhöhungen der Kita-Gebühren und eine stärkere jährliche Kostenanpassung kritisiert. Der Jugendhilfeausschuss lehnte sowohl die Geschwisterkind-Regelung als auch die erhöhten Anpassungen ab. Dennoch beschloss der Rat, den Geschwisterrabatt beizubehalten und die jährliche Anpassung der Kita-Gebühren dauerhaft festzuschreiben.

Die SPD begrüßte zudem den Beschluss des Rates, die Bauturbo-Regelung anzuwenden, die den Bau von bezahlbarem Wohnraum beschleunigen soll. Gleichzeitig kritisierte die Partei die Kürzungen beim Deutschlandticket für anspruchsberechtigte Studierende. Vor der Abstimmung hatte die SPD detaillierte Einsparvorschläge eingereicht, die sich auf nicht essenzielle Ausgaben konzentrierten, um die Haushaltsbelastung zu verringern.

Der Haushalt 2026 ist nun beschlossen und tritt im Juli in Kraft. Die Kita-Gebühren für Geschwisterkinder bleiben unverändert, und die jährliche Anpassung bleibt bestehen. Doch die anhaltenden Meinungsverschiedenheiten über Wohnungsbau-Förderungen und Zuschüsse für den Schüler- und Studentenverkehr zeigen, dass die finanziellen Spannungen in der Stadt weiterbestehen.

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