Wie Erich von Dänikens „Erinnerungen an die Zukunft“ zum Welterfolg wurde
Wie Erich von Dänikens „Erinnerungen an die Zukunft“ zum Welterfolg wurde
Erich von Dänikens erstes Buch "Erinnerungen an die Zukunft" entwickelte sich nach seinem Erscheinungsjahr 1968 zu einem weltweiten Phänomen. Ursprünglich in kleiner Auflage gedruckt, wurde es rasant zum Bestseller und machte ihn zu einem wohlhabenden Mann. Der umstrittene Autor saß später wegen Steuerhinterziehung im Gefängnis, doch seine Thesen über außerirdische Besucher in der Antike faszinierten weiterhin Millionen Leser auf der ganzen Welt.
Das Buch begann als bescheidenes Projekt. Im Februar 1968 vom Econ Verlag in Düsseldorf veröffentlicht, umfasste die erste Auflage lediglich 6.000 Exemplare. Das Manuskript war stark überarbeitet worden von Wilhelm Utermann, einem ehemaligen NS-Journalisten, der unter dem Pseudonym Wilhelm Roggersdorf schrieb. Bereits 1969 avancierte es zum Bestseller und katapultierte von Däniken in die Öffentlichkeit.
Von Dänikens Theorie besagt, dass Außerirdische in urgeschichtlicher Zeit die Erde besuchten und die menschliche Zivilisation beeinflussten. Er behauptete, Bauwerke wie die Pyramiden von Gizeh seien nicht von Menschen, sondern von einer außerirdischen Intelligenz errichtet worden. Seine Ideen lösten Debatten aus, zogen aber auch Millionen Leser in ihren Bann. Trotz seines Erfolgs geriet von Däniken in juristische Schwierigkeiten: In den 1970er-Jahren wurde er wegen Steuerhinterziehung verurteilt und verbrachte 18 Monate in einem Schweizer Gefängnis. Nach seiner Entlassung stellte er fest, dass sein Buch Millionen Mal verkauft worden war – seine finanzielle Zukunft war gesichert. Über die Jahrzehnte veröffentlichte er mehr als 40 Bücher, die sich weltweit über 70 Millionen Mal verkauften. Seit mindestens 2003 erscheinen seine Werke im Kopp Verlag und halten seine Thesen so in Umlauf.
Von Dänikens erstes Buch verwandelte ihn vom unbekannten Autor zu einer internationalen Figur. Seine Behauptungen über antike Außerirdische werden bis heute lebhaft diskutiert, auch wenn seine späteren Werke den Verlag wechselten. Die anhaltend hohen Verkaufszahlen seiner Bücher belegen ihre ungebrochene Anziehungskraft auf Leser, die sich für die Geheimnisse der Menschheitsgeschichte interessieren.
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