Vogelsang-Familienbad in Solingen: Warum das Planschbecken dauerhaft Probleme macht
Nico PetersVogelsang-Familienbad in Solingen: Warum das Planschbecken dauerhaft Probleme macht
Solingens Vogelsang-Familienbad kämpft mit anhaltenden Problemen im Planschbecken
Seit Dezember 2021 ist die Einrichtung öfter geschlossen als geöffnet. Die wiederholten Schließungen haben nun Kritik von lokalen Politikern ausgelöst und Fragen nach der Verantwortung aufgeworfen.
Erstmals größere Aufmerksamkeit erhielt der Fall, als die Satiresendung Extra 3 ihn in ihrer Reihe Der echte Wahnsinn aufgriff. Der Beitrag thematisierte die anhaltenden Betriebsstörungen des Beckens und rückte die Situation weiter in den Fokus.
Martin Röhrig, stellvertretender Vorsitzender des städtischen Sportausschusses, übt öffentlich Kritik an der Verwaltung. Er macht mangelnde Führung in der Kommune für die anhaltenden Probleme verantwortlich. Unterdessen hat die CDU-Fraktion offiziell nachgefragt, ob die Stadt Entschädigung für die entstandenen finanziellen Verluste einfordern werde.
Die Antworten der Verwaltung auf diese Anfragen blieben vage und unverbindlich. Noch ist unklar, ob es eine umfassende Untersuchung geben wird. Bisher wurde weder eine Person noch eine Abteilung benannt, die für die Versäumnisse verantwortlich ist, die zu den wiederholten Schließungen führten.
Die Stadt schätzt die finanziellen Folgen der Schließungen bereits auf über 50.000 Euro. Der Bürgermeister, der sonst für medienwirksame Auftritte Solingens bekannt ist, hat sich zu dem Thema bisher nicht direkt geäußert.
Ohne klare Antworten der Verwaltung bleibt die Zukunft des Planschbeckens ungewiss. Die finanziellen Verluste steigen weiter, und Forderungen nach Rechenschaftspflicht verhallen bisher ungehört. Die Stadt steht nun unter Druck, die Situation vor der nächsten Badesaison zu klären.






