16 March 2026, 02:14

Verkehrsunfälle im Kreis Steinfurt sinken – doch E-Scooter und Pedelecs werden zur Gefahr

Eine Gruppe von Menschen, die auf Fahrrädern eine von Bäumen gesäumte Straße in Berlin, Deutschland, entlangfahren, mit Gebäuden, einer Bushaltestelle auf der rechten Seite und einer Flagge, die auf einem der Gebäude weht, unter einem bewölkten Himmel.

Verkehrsunfälle im Kreis Steinfurt sinken – doch E-Scooter und Pedelecs werden zur Gefahr

Verkehrsunfälle im Kreis Steinfurt gingen 2025 leicht zurück – doch einige Risiken verschärften sich

Im Jahr 2025 sank die Zahl der Verkehrsunfälle im Kreis Steinfurt leicht, gleichzeitig nahmen bestimmte Gefahren zu. Die Polizei registrierte 12.360 Vorfälle – ein Rückgang um 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig stiegen Verletzungen und Todesfälle im Zusammenhang mit E-Scootern, Pedelecs und Motorrädern deutlich an.

Im gesamten Kreisgebiet kam es 2025 zu elf tödlichen Unfällen, bei denen jeweils eine Person ums Leben kam. Vier der fünf Pedelec-Todesopfer waren über 64 Jahre alt. Kein Kind oder Jugendlicher starb im vergangenen Jahr im Straßenverkehr.

Die Verletzungen durch E-Scooter-Unfälle erhöhten sich im Vergleich zu 2024 um etwa 70 Prozent. Auch Motorradunfälle nahmen zu: 100 Fahrer wurden verletzt – 15 mehr als im Jahr zuvor. Schwere Verletzungen aller Verkehrsteilnehmer stiegen um rund 5 Prozent.

Raserei blieb eine der drei häufigsten Ursachen für schwere Unfälle. Leichte Verletzungen nahmen seit 2019 sogar um 16 Prozent zu.

Seit 2017 laufen Maßnahmen zur Verringerung von Wildunfällen. Der Kreis errichtete 45 Wildschutzleitplanken (auf einer Strecke von 25 Kilometern), installierte 18 Erkennungssysteme an Unfallschwerpunkten und räumte wichtige Wildtierkorridore frei. Zudem beteiligten sich Jäger und Autofahrer an Aufklärungskampagnen.

Obwohl die Gesamtzahl der Unfälle zurückging, waren schwächere Verkehrsteilnehmer 2025 stärker gefährdet. Der Anstieg der Vorfälle mit E-Scootern und Pedelecs zeigt neue Herausforderungen für die Verkehrssicherheit. Die Schutzmaßnahmen für Wildtiere werden fortgesetzt, doch Raserei und schwere Verletzungen bleiben weiterhin drängende Probleme.

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