18 April 2026, 10:14

Vergewaltigungsvorwürfe gegen Jay-Z fallen gelassen – Klägerin zieht Anzeige zurück

Eine historische Illustration eines Gerichtsprozesses mit einem Blatt Papier mit Porträts, Vorhängen und Text.

Vergewaltigungsvorwürfe gegen Jay-Z fallen gelassen – Klägerin zieht Anzeige zurück

Eine Klage, in der der Rapper Jay-Z der Vergewaltigung beschuldigt wurde, ist fallen gelassen worden, nachdem die Klägerin ihre Anzeige zurückgezogen hat. Die Anfang dieses Jahres eingereichte Klage enthielt schwere Vorwürfe, die bis ins Jahr 2000 zurückreichen. Die Einstellung des Verfahrens folgt auf monatelange juristische Auseinandersetzungen und öffentliche Stellungnahmen des Künstlers.

Die Vorwürfe stammten von einer Frau, die unter dem Pseudonym Jane Doe auftrat und behauptete, Jay-Z habe sie 2000 auf einer After-Show-Party der Video Music Awards (VMA) missbraucht, als sie erst 13 Jahre alt gewesen sei. In der Klage wurde auch Sean 'Diddy' Combs namentlich genannt, allerdings wurden keine weiteren Details zu seiner angeblichen Verstrickung bekannt. Jay-Z wies die Anschuldigungen entschlossen zurück und bezeichnete sie als "abscheulich" und "nicht wahr".

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Der Künstler beschrieb die Erfahrung als zutiefst schmerzhaft – die Vorwürfe hätten ihn "zerbrochen" und mit "unkontrollierbarer Wut" erfüllt. Zudem sprach er über die weiteren Auswirkungen von Konflikten in der Musikbranche und äußerte Besorgnis darüber, wie solche Streitigkeiten Künstler und ihre Familien belasten.

Letzte Woche wurde der Fall endgültig eingestellt, nachdem Jane Doe ihre Klage offiziell zurückgezogen hatte. Jay-Z nannte das Ergebnis einen "Sieg", räumte jedoch ein, dass das Verfahren bei ihm und seinen Angehörigen bleibende Spuren hinterlassen habe. Mit der nun abgeschlossenen Sache sind alle rechtlichen Vorwürfe gegen Jay-Z dauerhaft fallen gelassen. Die Einstellung bedeutet, dass die Anschuldigungen nicht mehr neu vorgebracht werden können. Der Künstler hat während des gesamten Verfahrens seine Unschuld betont.

Quelle