19 April 2026, 04:15

Tuning-Event in Siegen endet mit Polizeikontrollen und harten Strafen

Vorsicht Geschwindigkeitsbegrenzungsschild am Straßenrand mit einer Wand, Gras, Wasser, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Tuning-Event in Siegen endet mit Polizeikontrollen und harten Strafen

Tuning-Event in Siegen zieht Polizeikontrollen nach sich

Ein Autotuning-Event in Siegen am Sonntag, dem 21. September 2025, zog die Aufmerksamkeit der örtlichen Polizei auf sich. Beamte der Verkehrsabteilung Siegen-Wittgenstein überprüften Fahrzeuge auf technische Veränderungen und kontrollierten die Geschwindigkeit. Im Mittelpunkt stand dabei die Verkehrssicherheit – nicht die willkürliche Überwachung von Fahrern.

Die Veranstaltung fand auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Eiserfelder Straße statt und dauerte von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Die Polizei prüfte Fahrzeuge auf unsichere Umbauten und führte Geschwindigkeitskontrollen an zwei Standorten durch: am HTS und in der Eiserfelder Straße. Von 232 gemessenen Fahrzeugen überschritten viele die zulässige Höchstgeschwindigkeit.

Zwei Autofahrer mussten sofort mit Konsequenzen rechnen: Sie durften ihre Fahrt nicht fortsetzen und erhielten Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten. Ein Seat-Fahrer, der in einer 80er-Zone mit 133 km/h geblitzt wurde, erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 320 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.

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Die Beamten stellten zudem 21 Fälle fest, in denen technische Veränderungen die Verkehrssicherheit beeinträchtigten. Neun Mal wurden Bußgelder wegen nicht verkehrstauglicher Fahrzeuge verhängt – darunter ein Wagen mit abgelaufenem TÜV-Zertifikat. Polizeidirektor Marcel Zirnsak erklärte, die Kontrollen seien unauffällig durchgeführt worden und hätten sich gezielt auf verdächtige Fahrzeuge konzentriert.

Zirnsak betonte, dass es bei der Aktion um die Erhöhung der Sicherheit und nicht um die Schikane von Autofahrern gehe. Sowohl die technischen Überprüfungen als auch die Geschwindigkeitskontrollen seien zentrale Bestandteile der Maßnahme gewesen.

Die Polizeimaßnahmen führten zu Bußgeldern, Fahrverboten und Fahrzeugstilllegungen für mehrere Verkehrssünder. Die Behörden wiesen darauf hin, dass solche Schritte notwendig seien, um die Sicherheitsstandards auf öffentlichen Straßen aufrechtzuerhalten. Die Aktion unterstrich die anhaltenden Bemühungen, Fahrzeugumbauten und Rasen in der Region zu regulieren.

Quelle