28 March 2026, 18:20

Ursula Heinen-Esser wird einstimmig neue Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie

Eine Liniengrafik, die die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Ursula Heinen-Esser wird einstimmig neue Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie

Ursula Heinen-Esser ist einstimmig zur neuen Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) gewählt worden. Die Abstimmung fand während einer kürzlichen Mitgliederversammlung statt, bei der sie die volle Unterstützung der Delegierten erhielt. Ihre Wahl fällt in eine entscheidende Phase, da weitreichende energierechtliche Vorhaben anstehen.

Heinen-Esser bringt umfangreiche Erfahrung in das Amt mit. Die ausgebildete Volkswirtin war von 1998 bis 2013 Mitglied des Deutschen Bundestags. Später übernahm sie 2018 das Amt der Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen, das sie bis zu ihrem Rücktritt 2022 im Zuge der Mallorca-Affäre innehatte. Seit 2021 leitet sie zudem den Schutzverband Deutscher Wald.

Nach ihrer Wahl bedankte sie sich bei den Delegierten für das entgegengebrachte Vertrauen. Sie betonte die Notwendigkeit, den Einfluss des BEE zu stärken und die Energiewende aktiv mitzugestalten. Wichtige Gesetzesvorhaben wie das Netzpaket und die EEG-Novelle 2027 erfordern in den kommenden Monaten besondere Aufmerksamkeit. Der Bundesverband Windenergie hat bereits schnellere Fortschritte bei diesen Initiativen gefordert.

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Der neu gewählte BEE-Vorstand, in dem Vertreter verschiedener Energieverbände sitzen, nimmt seine Arbeit umgehend auf. In allen Bereichen der erneuerbaren Energien stehen wichtige Entscheidungen an. Die scheidende Präsidentin Simone Peter hatte im Juni angekündigt, nicht erneut zu kandidieren, zeigte sich aber optimistisch für die Zukunft der Erneuerbaren und wünschte Heinen-Esser viel Erfolg in ihrer neuen Position.

Die neue Führung übernimmt das Ruder in einer Phase, in der Deutschland bedeutende Energiereformen vorbereitet. Heinen-Essers politischer Hintergrund und ihre Expertise im Umweltschutz werden den BEE durch die anstehenden gesetzgeberischen Herausforderungen leiten. Der Verband konzentriert sich nun darauf, unter ihrer Führung den Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen.

Quelle