02 April 2026, 10:16

Ulrike Guérot scheitert mit Klagen gegen Uni-Bonn-Entlassung wegen Plagiatsvorwürfen

Offenes Buch mit dem Titel "Dissertation Juridica de Victore in Expensas Condemando" mit sichtbaren Textseiten, wahrscheinlich eine Sammlung von Dokumenten.

Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot verliert erneut vor Gericht - Ulrike Guérot scheitert mit Klagen gegen Uni-Bonn-Entlassung wegen Plagiatsvorwürfen

Ulrike Guérot hat ihre jüngste juristische Auseinandersetzung mit der Universität Bonn verloren, nachdem sie im Februar 2023 entlassen worden war. Das Landesarbeitsgericht Köln bestätigte ein früheres Urteil, wonach ihre Kündigung rechtmäßig war. Im Mittelpunkt der Entscheidung stehen Plagiatsvorwürfe in ihrer Bewerbung für eine Dozentenstelle.

Der Fall begann, als Guérot sich um eine Lehrposition an der Universität beworben hatte. Spätere Untersuchungen ergaben, dass sie in ihren Unterlagen Zitate anderer ohne korrekte Quellenangabe verwendet hatte. Solche Praktiken verstoßen gegen die strengen akademischen Regeln – die Universität entließ sie daraufhin.

Guérot focht die Entscheidung zunächst vor dem Arbeitsgericht Bonn an, unterlag jedoch. Ihre Berufung vor dem Landesarbeitsgericht Köln wies das Gericht ebenfalls zurück. Die Richter bestätigten, dass die Kündigung aufgrund der Plagiatsvorwürfe rechtens sei.

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Jenseits ihrer juristischen Probleme ist Guérot eine polarisierende Figur in öffentlichen Debatten. Während der COVID-19-Pandemie kritisierte sie staatliche Schutzmaßnahmen und gewann damit sowohl Anhänger als auch Gegner. Zuletzt sorgten ihre Forderungen nach sofortigen Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg für Kontroversen. Kritiker werfen ihr vor, mit ihren Äußerungen die Grenze zwischen Angreifer und Opfer zu verwischen.

Mit dem Urteil ist Guérots rechtlicher Kampf gegen ihre Entlassung beendet. Die Entscheidung der Universität bleibt bestehen und unterstreicht, dass Plagiate gegen akademische Standards verstoßen. Gleichzeitig sorgen ihre öffentlichen Stellungnahmen zu politischen Themen weiterhin für Aufmerksamkeit und Diskussionen.

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