Brutaler Angriff auf Zugbegleiter in Gelsenkirchen-Rotthausen eskaliert rassistisch
Sebastian SchulteBrutaler Angriff auf Zugbegleiter in Gelsenkirchen-Rotthausen eskaliert rassistisch
Schwerer Angriff auf Zugbegleiter im Bahnhof Gelsenkirchen-Rotthausen
Am Donnerstagnachmittag wurde ein Zugbegleiter am Bahnhof Gelsenkirchen-Rotthausen brutal angegriffen. Die Tat ereignete sich gegen 14:15 Uhr während einer routinemäßigen Ticketkontrolle in der S2-Linie. Die Polizei hat inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorfalls eingeleitet.
Der Streit begann, als der 31-jährige Zugbegleiter einen 42-jährigen Passagier aus Nigeria nach einem Fahrradticket fragte. Zwar besaß der Mann ein gültiges Deutschlandticket, ihm fehlte jedoch die zusätzliche Berechtigung für sein Fahrrad. Als er darauf hingewiesen wurde, reagierte er aggressiv, beschimpfte den Zugbegleiter rassistisch und riss ihm das Ticket aus der Hand.
Die Situation spitzte sich zu, als sich der Passenger bedrohend positionierte. Er schlug dem Zugbegleiter ins Gesicht, biss ihn anschließend in den Arm und in den Rücken. Die Bundespolizei wurde kurz nach dem Angriff von der Leitstelle der Deutschen Bahn alarmiert.
Der Zugbegleiter erlitt mehrere Verletzungen und musste zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Die Behörden identifizierten den Angreifer als einen 42-jährigen Einwohner Gelsenkirchens. Das Opfer befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung.
Die Polizei ermittelt weiter wegen des als Straftat eingestuften Übergriffs. Der Vorfall wirft Fragen zum Verhalten von Fahrgästen bei Ticketkontrollen im öffentlichen Nahverkehr auf.






