31 May 2026, 14:13

SPD will Solinger Kirchenumbau mit neuer Koordinierungsstelle vorantreiben

SPD unterstützt Kommunen bei neuer Nutzung von Kirchen

SPD will Solinger Kirchenumbau mit neuer Koordinierungsstelle vorantreiben

Die SPD-Fraktion im Solinger Stadtrat setzt sich für eine stärkere kommunale Unterstützung von Kirchengemeinden ein, die alte Kirchengebäude umnutzen möchten. Ihr Antrag zielt darauf ab, die Hilfestellung durch eine neue Koordinierungsstelle und eine Arbeitsgruppe innerhalb der Stadtverwaltung zu bündeln. Der Vorstoß erfolgt zu einer Zeit, in der viele evangelische und katholische Gemeinden nach Wegen suchen, ihre Immobilien umzugestalten oder neu zu nutzen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die SPD fordert in ihrem Antrag einen geschlossenen Ansatz aller demokratischen Fraktionen im Rat, sobald tragfähige Umnutzungskonzepte vorgelegt werden. Jede Parlamentsgruppe wird aufgefordert, die Initiative zu unterstützen, um eine breitere politische Zusammenarbeit zu gewährleisten. Zwar kann die Stadt keine finanzielle Förderung bieten, doch praktische Hilfe – insbesondere bei Bauvorschriften und Denkmalschutzauflagen – ist möglich.

Die laufende Ausstellung „Kirchen als vierte Orte“ in der Lutherkirche zeigt anhand verschiedener Beispiele, wie ehemalige Kirchengebäude umgestaltet wurden. Diese Projekte sollen Gemeinden als Inspiration dienen, die ähnliche Vorhaben planen. Der SPD-Plan sieht zudem vor, bürokratische Hürden abzubauen, indem eine zentrale Anlaufstelle geschaffen und gemeinsame Leitlinien zwischen Rat, Verwaltung und Gemeinden abgestimmt werden.

Die geplante Koordinierungsstelle und Arbeitsgruppe würde Gemeinden durch die komplexen Planungs- und Genehmigungsverfahren begleiten. Durch vereinfachte Abläufe soll die Initiative Umnutzungsprojekte für finanziell schwache Gemeinden realisierbarer machen.

Falls der Antrag angenommen wird, entstünde in Solingen ein strukturiertes Unterstützungssystem für die Umnutzung von Kirchengebäuden. Die Koordinierungsstelle und Arbeitsgruppe würden sich dabei auf praktische Beratung konzentrieren – nicht auf finanzielle Hilfen. Dies könnte Gemeinden helfen, ihre Pläne voranzubringen, ohne gegen rechtliche oder denkmalschützerische Vorgaben zu verstoßen.

Quelle