SPD Rhein-Berg warnt vor schleichender Normalisierung rechtsextremer Ideologie
SPD Rhein-Berg warnt vor schleichender Normalisierung rechtsextremer Ideologie
Schwere Warnung vor der schleichenden Normalisierung rechtsextremer Ideologie prägte den Neujahrsempfang des SPD-Kreisverbands Rhein-Berg
Mit einer deutlichen Mahnung gegen die zunehmende Verharmlosung rechtsextremer Strömungen stand der Neujahrsempfang des SPD-Kreisverbands Rhein-Berg am 29. Januar 2026 im Zeichen des Engagements für demokratische Werte. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) hielt eine kraftvolle Rede, in der sie zur Wachsamkeit aufrief – angesichts der Tatsache, dass extremistische Positionen zunehmend in die gesellschaftliche Mitte vordringen. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch einen Auftritt des Poetry-Slam-Künstlers Luca Swieter, der mit seiner Performance die Forderung nach Geschlossenheit im Kampf für die Demokratie unterstrich.
Bas eröffnete ihre Ansprache mit dem Hinweis auf die wachsende Gefahr, die von der gesellschaftlichen Akzeptanz von Menschenverachtung, Rassismus und gezielten Falschbehauptungen ausgehe. Es gehe nicht darum, dass sich die normale Politik radikalisiere, sondern dass Extremismus als normal wahrgenommen werde, betonte sie. Ihre Worte knüpften an eine jüngere Stellungnahme des SPD-Kreisverbands Rhein-Berg an, der bereits vor der schleichenden Gewöhnung an rechtsextreme Positionen gewarnt hatte.
Besonders kritisch äußerte sich die Bundestagspräsidentin über die AfD, die sie als eine Partei bezeichnete, die gezielt Desinformation verbreite, Verbindungen zu antidemokratischen Netzwerken pflege und Sympathien für autoritäre Regime zeige. Der Widerstand gegen solche Kräfte sei keine politische Frage, sondern eine verfassungsmäßige Pflicht, argumentierte Bas. Zudem warf sie rechtsextremen Gruppen vor, den Patriotismus-Begriff zu vereinnahmen, während sie Vielfalt ablehnten und marginalisierten Gemeinschaften die Solidarität verweigerten.
Die künstlerische Performance von Luca Swieter ergänzte die politische Botschaft, indem er simplifizierende Reaktionen auf demokratische Krisen mit beißendem Spott entlarvte. Sein Beitrag unterstrich die Notwendigkeit von kritischem Denken und kollektivem Mut, um dem zu widerstehen, was er als "gesellschaftszersetzenden Unsinn" bezeichnete. Sowohl die Reden als auch der künstlerische Auftritt standen im Einklang mit dem erneuerten Bekenntnis des Kreisverbands zu einer auf dem Grundgesetz basierenden, offenen und solidarischen Gesellschaft.
Die Veranstaltung endete mit einem klaren Appell: Demokratie müsse aktiv gestärkt und nicht nur passiv verteidigt werden. Bas' Rede und Swieters Performance machten die Dringlichkeit deutlich, Extremismus zu bekämpfen, bevor er sich verfestigt. Die Haltung des SPD-Kreisverbands Rhein-Berg zeigt, dass der Widerstand gegen die Normalisierung rechtsextremer Ideologie im öffentlichen Leben konsequent fortgesetzt wird.
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