Solingen streitet über Arbeitsplätze und Ämterfinanzierung: CDU will Kürzungen im Stadtmarketing
Tim WeberSolingen streitet über Arbeitsplätze und Ämterfinanzierung: CDU will Kürzungen im Stadtmarketing
In Solingen ist eine politische Debatte über Arbeitsplatzsicherheit und die Finanzierung städtischer Ämter entbrannt. Die CDU hat Kürzungen im Stadtmarketing vorgeschlagen, während sie gleichzeitig mehr Personal für das Ordnungsamt fordert. Die SPD hat mit Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die kommunalen Beschäftigten reagiert.
Die CDU-Vertreter regten an, die Mittel für das Stadtmarketing zu reduzieren. Gleichzeitig sprachen sie sich für zusätzliche Stellen im Ordnungsamt aus. Ihre Vorschläge stießen bei der Opposition auf Kritik.
Iris Preuß-Buchholz von der SPD warnte davor, dass Kritik am Oberbürgermeister nicht auf die Mitarbeiter des Rathauses abfärben dürfe. Sie argumentierte, dass die erfolgreichen Projekte der Marketingabteilung sowie unbezahlte Überstunden von der CDU ignoriert worden seien.
Preuß-Buchholz hinterfragte zudem den Fokus der CDU auf das Ordnungsamt. Sie wies darauf hin, dass einige der Aufgaben bereits in den Zuständigkeitsbereich der Polizei Nordrhein-Westfalens fielen. Die SPD-Fraktionsvorsitzende betonte, wie wichtig es sei, Arbeitsplätze zu schützen – insbesondere in Bereichen, in denen Fachkräfte nur schwer zu halten seien.
Die SPD-Fraktion hat deutlich gemacht, dass der Respekt vor den kommunalen Beschäftigten und ihren langjährigen Leistungen oberste Priorität haben müsse. Die SPD lehnt jede Maßnahme entschieden ab, die die Arbeitsplatzsicherheit in der Solinger Verwaltung gefährden könnte. Ihre Haltung unterstreicht die Bedeutung von Stabilität für Mitarbeiter in wettbewerbsintensiven Bereichen. Die Diskussion über die Ämterfinanzierung und die Wertschätzung der Belegschaft hält im Rathaus weiter an.
