Solingen ringt um Kita-Plätze: Warum Eltern verzweifelt suchen
Solingen kämpft mit Kita-Platzmangel bei wachsender Bevölkerung
Die Stadt Solingen steht vor einem Mangel an Betreuungsplätzen für Kinder, da die Einwohnerzahl weiter steigt. Mit mittlerweile über 164.000 Einwohnern wächst der Druck auf die Kindertagesstätten. Nicht alle Kinder erhalten einen Platz – für manche Eltern eine frustrierende Situation.
Bis zum 1. August waren fast alle Kita-Plätze für das neue Kindergartenjahr vergeben. Derzeit haben Kinder ab drei Jahren Vorrang. Für jüngere Kinder empfiehlt die Stadt die Betreuung in der Kindertagespflege, die sie künftig ausbauen will.
In den vergangenen acht Jahren wurden in Solingen elf neue Kindertageseinrichtungen eröffnet. Um den Bedarf zu decken, plant der Stadtrat, in den kommenden Jahren 417 zusätzliche Kita-Gruppen einzurichten. Bereits im Kindergartenjahr 2023/24 sollen zwölf weitere Gruppen in drei neuen Einrichtungen hinzukommen.
Rüdiger Mann, Leiter des Jugendamts, hat die Problematik eingeräumt. Eltern, die keinen Platz erhalten haben, können sich per E-Mail an [email protected] auf die Warteliste setzen lassen.
Die Stadt unternimmt Schritte, um die Situation zu entlasten: Mehr Kita-Gruppen und Angebote in der Kindertagespflege sind geplant. Über die offizielle Warteliste können Eltern weiterhin nach freien Plätzen suchen.
