Solingen gründet Büro der Armutskonferenz für gezielte Sozialhilfe
In Solingen wurde ein neues Büro der Armutskonferenz eingerichtet, um lokale Herausforderungen zu bewältigen und bedürftige Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen. Den Auftakt der Arbeit bildete das erste Treffen im Mehrgenerationenhaus an der Van-Meenen-Straße.
Das Büro entstand im Anschluss an die erste Solinger Armutskonferenz, an der rund 70 Fachleute aus verschiedenen Bereichen teilnahmen. Zu den Mitgliedern zählen Vertreter des Sozialausschusses, der Arbeitslosen- und Obdachlosenhilfe, lokale Initiativen sowie verschiedene Gemeinschaftsgruppen wie das medizinische Netzwerk Solimed, Migrantenorganisationen und das Frauenforum.
Einstimmig wurde Horst Koss, Vorsitzender des Sozialausschusses, zum Sprecher des Büros gewählt. Die Gruppe wird sich alle vier Wochen treffen, um Maßnahmen für von Armut Betroffene zu entwickeln und umzusetzen. Unterstützung erhält das Büro von der Stadtverwaltung, insbesondere durch Jan Welzel, den Sozialdezernenten, und Heike Auer aus der Strategischen Planung.
Ziel des Büros ist es, armutsbedingte Probleme in Solingen durch abgestimmte Aktionen anzugehen. Regelmäßige Treffen und die vielfältige Zusammensetzung sollen helfen, die Hilfsangebote für bedürftige Einwohnerinnen und Einwohner zu gestalten.
