Solingen droht akuter Gewerbeflächenmangel – FDP attackiert Umwidmung des Buschfelds
Nico PetersSolingen droht akuter Gewerbeflächenmangel – FDP attackiert Umwidmung des Buschfelds
Solingen steht vor wachsendem Gewerbeflächenmangel – FDP kritisiert Umwidmung des Buschfeld-Geländes
In Solingen verschärft sich die Knappheit an Gewerbeflächen: Die Stadt verfügt bereits jetzt über 32 Hektar weniger als benötigt. Die Entscheidung, das Buschfeld-Gelände statt für gewerbliche Nutzung in Grünfläche und Ackerland umzuwandeln, stößt bei der Freien Demokratischen Partei (FDP) auf scharfe Kritik. Die Liberalen warnen, der Schritt verschärfe das Problem und gefährde die wirtschaftliche Zukunft der Stadt.
Die FDP fordert von Bürgermeister-Stellvertreter Budde eine Begründung und die Rücknahme seiner einseitigen Entscheidung, das Buschfeld aus dem Flächennutzungsplan zu streichen. Parteimitglied Weindl betonte, dass ohne Ersatzflächen die Umwidmung das Defizit an Gewerbeflächen um weitere 17 Hektar erhöhen würde – die Gesamtlücke läge dann bei 49 Hektar. Er fragte, wie Solingen unter diesen Bedingungen noch neue Unternehmen anwerben oder bestehende Arbeitsplätze sichern solle.
FDP-Fraktionschef Jürgen Albermann kritisierte die Stadtverwaltung für ihre zu starke Abhängigkeit von Bundes- und Landesmitteln. Stattdessen solle man eigene Einnahmequellen stärken, etwa die für Solingens Haushalt entscheidenden Gewerbesteuern. Die Stadt ist bereits hoch verschuldet, doch die Nachhaltigkeitsstrategie sieht vor, die Versiegelung neuer Flächen bis 2030 zu stoppen.
Durch die Umwidmung des Buschfelds würde das Gewerbeflächen-Defizit auf 49 Hektar anwachsen. Die FDP besteht darauf, die Entscheidung rückgängig zu machen, um weitere wirtschaftliche Belastungen zu vermeiden. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer bleiben für die finanzielle Stabilität der Stadt unverzichtbar.






