18 April 2026, 08:15

SkF erhält 10.000 Euro Spende – doch die Finanzkrise bleibt

Plakat mit fetter weißer Schrift "Leisten Sie lebensrettende humanitäre Hilfe" auf blauem Hintergrund und einem weißen Tauben-Logo als Symbol für Frieden und Hoffnung.

SkF erhält 10.000 Euro Spende – doch die Finanzkrise bleibt

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) hat eine Spende in Höhe von 10.000 Euro von der Kritz-Stiftung erhalten. Die Mittel sollen die Arbeit der Organisation bei der Betreuung von rund 200 rechtlichen Betreuungsverhältnissen unterstützen. Die offizielle Übergabe fand im Beisein lokaler Amtsträger statt, darunter Christian Benzrath, Erster Bürgermeister der Stadt.

Die Spende wurde vom katholischen Pfarrverband St. Josef und Martin überreicht. Die Kritz-Stiftung, die nach dem Tod von Maria Kritz 1992 aus ihrem Nachlass gegründet wurde, fördert den SkF bereits seit über 30 Jahren.

Der SkF bietet Betreuten weit mehr als nur administrative Unterstützung: Mitarbeiter begleiten sie zu Arztterminen und leisten emotionale Hilfe. Doch die Organisation steht vor wachsenden Herausforderungen durch steigende Kosten und stagnierende Finanzierung.

Die Pauschalvergütungen für Betreuungen sind seit 2019 unverändert geblieben – obwohl Personal- und Sachkosten um über 20 Prozent gestiegen sind. Dadurch muss jeder Mitarbeiter mehr Fälle bearbeiten, was eine individuelle Betreuung erschwert. Eine Reform der Vergütungssätze ist für 2026 geplant, doch der SkF erwartet kaum spürbare Entlastung, da die Kosten weiter steigen.

Bei der Spendenübergabe würdigte der Erste Bürgermeister das Engagement von Kirche und SkF. Er betonte deren Einsatz für schutzbedürftige Menschen in der Gemeinde.

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Die 10.000 Euro werden dem SkF helfen, seine Dienstleistungen trotz finanzieller Belastungen aufrechtzuerhalten. Ohne höhere Zuschüsse wird die Organisation jedoch weiterhin mit steigenden Arbeitsbelastungen und begrenzten Ressourcen kämpfen. Die geplante Reform 2026 könnte zwar die Sätze anpassen – doch die weiter wachsenden Kosten könnten mögliche Verbesserungen zunichtemachen.

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